BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 181 (I)

Bibliothek St. Gallen, Stiftsbibliothek
Signatur

105 [p. 1-166]

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 156

Digitalisat
  • 181 (I) St. Gallen, Stiftsbibliothek 105 [p. 1-166] (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 2 ursprünglich selbständigen Teilen [zu Teil 2 sieh BStK.-Nr. 181 (II)]; Teil 1; Pergament; 83 Blätter sowie 1 zusätzliches ungezähltes Papierblatt vorne; 28,0 x 19,6 cm; Zählung von 1 bis 166 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; Zahl 15 zweimal vorhanden, Zahl 130 in der Zählung übersprungen; mit gelbbraunem Leder überzogene Holzdeckel; erneuerter Rücken. - Einrichtung: Schriftspiegel 21,5/22,2 x 14,1 cm; einspaltig; 24-27 Zeilen; Überschriften in Majuskeln in roter Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel; p. 1-95 von einer Hand aus der 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts; p. 96-166 von einer Hand aus der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts; Federprobe auf p. 1 von einer Hand des 10./11. Jahrhunderts.

Geschichte

Teil 1 des Codex der Schrift nach im 9. Jahrhundert in der Benediktinerabtei St. Gallen entstanden, p. 1-95 unter Abt Gozbert (816-837) wohl im Umkreis des Schreibers Wolfcoz, p. 96-166 in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts; aus dem Privatbesitz des Abtes Grimalt (841-872) ging er in den Bücherbestand der Abtei über.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von p. 65 in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2617

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • A. Beccaria, I codici di medicina del periodo presalernitano, S. 368, Nr. 130
  • W. Berschin, Biographie und Epochenstil im lateinischen Mittelalter, III, S. 72
  • H. Brauer, Die Bücherei von St. Gallen, S. 58, 87
  • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, II, ; III, S. 27, 42, 52, 60; S. 23
  • C. Edwards, The Beginnings of German Literature, S. 127f.
  • C. Edwards, in: Theodisca, S. 197-199
  • K. Halm, Verzeichniss der älteren Handschriften lateinischer Kirchenväter in den Bibliotheken der Schweiz, S. 159
  • W. Haubrichs, in: Lingua Germanica, S. 23f., 26-31
  • E. Munding, Das Verzeichnis der St. Galler Heiligenleben, S. 18, 151f.
  • P. Ochsenbein, in: Geistesleben um den Bodensee im frühen Mittelalter, S. 112
  • G. Scherrer, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, S. 40, Nr. 105
  • R. Schützeichel, Althochdeutsches Wörterbuch, S. 22
  • U. Schwab, in: Latein und Volkssprache im deutschen Mittelalter, S. 90
  • St. Sonderegger, Althochdeutsch in St. Gallen, S. 29f., 73-75
  • St. Sonderegger, in: Das Kloster St. Gallen im Mittelalter, S. 214
  • St. Sonderegger, in: Die Kultur der Abtei Sankt Gallen, S. 171
  • St. Sonderegger, in: 2VL. II, Sp. 1051f.
  • E. von Steinmeyer, Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler, S. 401
  • W. Steppe, Sulpicius Severus im Leidener Glossar, S. 172
  • I. Strasser, ZDA. 110 (1981), S. 243-253
  • U. Thies, Die volkssprachige Glossierung der Vita Martini, S. 487-492
  • StSG. IV, S. 442f., Nr. 156.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/181 (I) [Stand 21.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 13.06.2017