BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 50

Bibliothek Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz
Signatur

Ms. lat. 4° 215

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 19

Beschreibung

Codex; Pergament; 76 Blätter, an den Rändern zum Teil stark beschädigt; f. 71-76 wurden später hinzugefügt; 19,8 x 15,5 cm; mit braunem, blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 15,5/16,0 x 9,5/10,5 cm; einspaltig; f. 73v unten -75v zweispaltig; f. 1r-40v 18 Zeilen; f. 41r-75v 21-24 Zeilen. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand aus dem Ende des 10., Anfang des 11. Jahrhunderts; f. 71r-76v von einer Hand aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts; reiche marginale und interlineare Glossierung und Kommentierung.

Geschichte

Codex der Schrift nach Ende des 10., Anfang des 11. Jahrhunderts entstanden; danach befand er sich in der Benediktinerabtei Tegernsee; die Blätter 71-76 sind Ergänzungen aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • U. Bliesener, Die hochdeutschen Wörter in altsächsischen Glossaren, S. 75
  • Ch.E. Eder, StMOSB. 83 (1972), S. 138
  • P. Gehring - W. Gebhardt, Scriptorium 13 (1959), S. 128
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 34
  • L. Holtz, in: La fortuna di Virgilio, S. 134, 146
  • H. Lohmeyer, Vergil im deutschen Geistesleben, S. 126
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 72
  • B. Munk Olsen, L'étude des auteurs classiques latins, II, ; III, 1, ; III, 2, S. 703; S. 253; S. 142
  • B. Munk Olsen, in: Le strade del testo, S. 95
  • StSG. IV, S. 383, Nr. 19.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/50 [Stand 21.09.2017].