BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 722 (II)

Glossierte Inhalte
  • 722 (II), f. 5r-179v: Priscian, Institutio de arte grammatica
  • Zahl und Art der Glossen

    Textglossierung: Nach H. Mayer (Althochdeutsche Glossen, 1974, S. 108) 8 Glossen (f. 16r-124r) zu Priscian, Institutio de arte grammatica; davon 7 interlinear, 1 marginal (f. 124r) stehend; nach E. Krotz (Neue althochdeutsche Priscianglossen, 2014, S. 414-419) sind 4 der bei H. Mayer edierten Glossen zu streichen (f. 37r, 37v, 65r und 124r). Grund dafür ist in einem Fall eine Zuweisung ins Mittellateinische sowie die dreimalige Nennung eines keltisch motivierten Flussnamens. 8 weitere Glossen sind nach E. Krotz zu ergänzen, davon 2 interlinear (f. 56v und 93r) und 6 marginal [f. 11r, 13r, 33r, 40r (2), 40v] stehend. Nicht alle bei E. Krotz genannten Glossen können sicher dem Althochdeutschen zugewiesen werden. Codex durchgehend marginal und interlinear lateinisch glossiert.

    Zeit

    9./10. Jahrhundert.

    Ort

    -

    Sprachgeographische Einordnung

    Unbestimmt.

    Edition

    H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 108; Korrekturen und weitere Glossen bei E. Krotz, falzstuol, tart und mosaluomer: Neue althochdeutsche Priscianglossen, in: Sprachwissenschaft 39, 2014, S. 415-419

    Literatur zu den Glossen: Stand des Katalogs 2005
    • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, II, S. 359, Nr. 3776
    • H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 108
    • W. Stach, in: Liber Floridus, S. 15
    • St. Stricker, in: Entstehung des Deutschen, S. 473, 475, 478, 480, 483, 485.
    Literatur zu den Glossen: Ergänzungen seit 2005
    Zitierempfehlung (HTML/XML)

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    Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 18.03.2016