BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 693

Glossierte Inhalte
  • 693, f. 1r-8v: Canones concilii Nicaeni
  • 693, f. 9r-15v: Pasturalis liber
  • 693, f. 16r-26v: Gregor der Große, Regula pastoralis (Exzerpte)
  • 693, f. 30r-53r: Gregor der Große, Homilien (Exzerpte)
  • 693, f. 84r-85v: Predigt über Matthäus (7, 7)
  • Zahl und Art der Glossen

    Textglossierung: Insgesamt 19 Glossen; 3 Interlinearglossen (f. 11r, 15r, 15v) zu Pasturalis liber, davon 1 Griffelglosse (f. 11r); 9 Glossen (f. 17r-19r) zu Gregor der Große, Regula pastoralis; 7 Glossen [f. 17r, 18r, 18v (4), 19r] interlinear und 2 (f. 18v, 19r) marginal stehend; davon 1 Griffelglosse (f. 17r).

    Der Codex enthält nach A. Nievergelt (2017) zudem 7 weitere gesicherte althochdeutsche Griffelglossen und einige unsichere Einritzungen; davon 2 Griffelglossen zu Canones concilii Nicaeni, 1 marginal (f. 4r), 1 interlinear (f. 6v) eingetragen; 3 Griffelglossen zu Pasturalis liber, 2 marginal (f. 9r, 15r), 1 interlinear eingetragen (f. 15r); 1 interlinear eingetragene Griffelglosse (f. 34r) zu Gregor der Große, Homilien (Wortende möglicherweise abgeschnitten); 1 interlinear eingetragene Griffelglosse (f. 85r) zu der Predigt zu Mt 7,7; zudem einige weitere marginale Griffeleintragungen (f. 1v, 2r, 6r) neben den Canones, die nur teilweise entzifferbar sind und deren Glossenstatus unsicher bleibt; eine weitere unsichere, eventuell althochdeutsche Griffeleintragung zu Gregor der Große, Homilien interlinear auf f. 33r.

    Zeit

    Griffelglossen teilweise zur Entstehungszeit der Handschrift eingetragen (vgl. A. Nievergelt, 2017, S. 160).

    Ort

    Griffelglossen teilweise am Entstehungsort der Handschrift eingetragen (vgl. A. Nievergelt, 2017, S. 160).

    Sprachgeographische Einordnung

    Federglossen unbestimmt; die Griffelglossen weisen wenige Merkmale des Oberdeutschen auf (vgl. A. Nievergelt, 2017, S. 160).

    Edition

    StSG. II, S. 242 (Nr. DCLIII: Gregor der Große, Regula pastoralis), S. 360 (Nr. DCCXLVI: Pasturalis Liber); Nachtrag zweier Griffelglossen bei H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 105; Edition aller Griffelglossen bei A. Nievergelt, Nachträge zu den althochdeutschen und altsächsischen Glossen (2015/16), Sprachwissenschaft 42 (2017) S. 156-160.

    Literatur zu den Glossen: Stand des Katalogs 2005
    • StSG. IV, S. 582, Nr. 470
    • E. Glaser, Frühe Griffelglossierung aus Freising, S. 60
    • H. Götz, in: R. Große - S. Blum - H. Götz, Beiträge zur Bedeutungserschließung im althochdeutschen Wortschatz, S. 177
    • H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 105
    • W. Stach, in: Liber Floridus, S. 15
    • C. Wesle, Die althochdeutschen Glossen des Schlettstadter Codex, S. 76f.
    • M. Ziemer, Datierung und Lokalisierung nach den Schreibformen von k und z im Althochdeutschen, S. 68.
    Literatur zu den Glossen: Ergänzungen seit 2005
    Zitierempfehlung (HTML/XML)

    Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/693 [Stand 16.07.2019].

    Für den Verweis auf das entsprechende XML-Dokument zitieren Sie: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/693.xml [Stand 16.07.2019].

    Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 29.01.2019