BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 477

Glossierte Inhalte
  • 477, f. 1ra-255vb: Gregor der Große, Homiliae in Evangelia (f. 123 und 244 Ergänzungen des 11. Jahrhunderts)
  • Zahl und Art der Glossen

    Textglossierung: Etwa 660 Glossen zu Gregor der Große, Homiliae in Evangelia; davon 8 interlinear stehende Federglossen (f. 1va-200ra) und über 650 interlinear stehende Griffelglossen (f. 17vb-254rb), von denen die meisten unterzeilig eingetragen sind; rund 200 Griffelglossen gekürzt; etwa 250 der Griffelglossen nach H. Mayer nicht lesbar.

    Korrigierte Zählung: Nach A. Nievergelt enthält der Codex rund 1000 althochdeutsche Griffelglossen (und einige bisher unentzifferte) zu Gregor der Große, Homiliae in Evangelia, die im Rahmen des Projekts "Kürzungen im Althochdeutschen" (Universität Zürich) zur Edition vorbereitet werden.

    Zeit

    -

    Ort

    -

    Sprachgeographische Einordnung

    Bairisch.

    Edition

    8 Federglossen bei StSG. V, S. 27 (Nr. DCLXXVIc); über 400 Griffelglossen bei H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 51-64; lateinische Lemmata, deren vermutlich althochdeutsche Interpretamente H. Mayer nicht lesen konnte, bei H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 64-68; 1 dieser Griffelglossen bei K. Siewert, Glossenfunde, S. 79; Edition aller Griffelglossen in Vorbereitung im Rahmen des Projekts "Kürzungen im Althochdeutschen" (Universität Zürich).

    Literatur zu den Glossen: Stand des Katalogs 2005
    • StSG. V, S. 64f., Nr. 706
    • R. Bergmann, Die althochdeutsche Glossenüberlieferung des 8. Jahrhunderts, S. 6
    • E. Glaser, AION. Ns. 2 (1992) [1994], S. 128
    • E. Glaser, Frühe Griffelglossierung aus Freising, S. 57, 69
    • H. Hornbruch, Deonomastika, S. 146
    • B. Meineke, CHIND und BARN im Hildebrandslied, S. 48, 77, 84
    • E. Meineke, Abstraktbildungen im Althochdeutschen, S. 250
    • J. Riecke, Die Frühgeschichte der mittelalterlichen medizinischen Fachsprache im Deutschen, II, S. 642
    • K. Siewert, Glossenfunde, S. 79f.
    • W. Stach, in: Liber Floridus, S. 14
    Literatur zu den Glossen: Ergänzungen seit 2005
    Zitierempfehlung (HTML/XML)

    Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/477 [Stand 23.03.2019].

    Für den Verweis auf das entsprechende XML-Dokument zitieren Sie: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/477.xml [Stand 23.03.2019].

    Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 15.07.2016