BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 434

Glossierte Inhalte
  • 434, f. 2r-17v: Vergil, Eklogen
  • 434, f. 17v-49r: Vergil, Georgica
  • 434, f. 51r-209v: Vergil, Aeneis
  • Zahl und Art der Glossen

    Textglossierung: Etwa 600 Glossen (f. 2r-138r) zu Vergil, Werke; davon über 70 Glossen (f. 2r-12v) zu Eklogen; 10 Glossen (f. 22v-41r) zu Georgica und etwa 520 Glossen (f. 51r-138r) zu Aeneis; Glossen zum Teil interlinear, zum Teil marginal stehend; 11 Glossen (f. 2v-111v) in bfk-Geheimschrift eingetragen; Glossen von verschiedenen Händen geschrieben, von denen auch zahlreiche lateinische Glossen stammen.

    Neufunde: In SchG. wird an 1 Stelle auf einen interlinear eingetragenen Neufund (f. 95r) zu Vergil, Aenaeis hingewiesen.

    Zeit

    Glossen wohl Anfang des 11. Jahrhunderts aus einer Vorlage der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts übernommen.

    Ort

    -

    Sprachgeographische Einordnung

    Rhfrk. Abschrift einer alem. Vorlage (nach E. Aumann, S. 334; J. Fasbender, S. 130-156; G. Müller - Th. Frings, S. 145; H. Reutercrona, S. 10); frk. Abschrift einer hochalem. Vorlage (nach H. Lohmeyer, S. 125); frk. Abschrift einer alem. Vorlage (nach E. Steinmeyer, S. 110); alem. (nach G. Müller, S. 154; H. Reutercrona, S. 145; F. Simmler, S. 24).

    Edition

    StSG. II, S. 688-697 (Nr. DCCCLXIII); Edition der in SchG. gemeldeten Neufunde steht noch aus.

    Literatur zu den Glossen: Stand des Katalogs 2005
    Literatur zu den Glossen: Ergänzungen seit 2005
    Zitierempfehlung (HTML/XML)

    Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/434 [Stand 30.10.2020].

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    Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 30.08.2016