BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 434

Bibliothek Melk, Stiftsbibliothek
Signatur

Nr. 717 (früher 1863, davor C 2) [statt bisher 1545 Vergil]

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 292

Digitalisat
  • 434 Melk, Stiftsbibliothek Nr. 717 (früher 1863, davor C 2) [statt bisher 1545 Vergil] (→ f. 1r)
  • 434 Melk, Stiftsbibliothek Nr. 717 (früher 1863, davor C 2) [statt bisher 1545 Vergil] (→ f. 2r)
  • 434 Melk, Stiftsbibliothek Nr. 717 (früher 1863, davor C 2) [statt bisher 1545 Vergil] (→ f. 42r)
  • 434 Melk, Stiftsbibliothek Nr. 717 (früher 1863, davor C 2) [statt bisher 1545 Vergil] (→ f. 50r)
  • 434 Melk, Stiftsbibliothek Nr. 717 (früher 1863, davor C 2) [statt bisher 1545 Vergil] (→ f. 51r)
  • 434 Melk, Stiftsbibliothek Nr. 717 (früher 1863, davor C 2) [statt bisher 1545 Vergil] (→ f. 134r)
  • 434 Melk, Stiftsbibliothek Nr. 717 (früher 1863, davor C 2) [statt bisher 1545 Vergil] (→ f. 159r)
  • 434 Melk, Stiftsbibliothek Nr. 717 (früher 1863, davor C 2) [statt bisher 1545 Vergil] (→ f. 220r)
Beschreibung

Codex; Pergament; 228 Blätter sowie vorne und hinten jeweils 1 zusätzliches Papierblatt; 25,0 x 16,5 cm; Zählung von 1 bis 228 von älterer Hand jeweils auf dem rechten oberen Rand der Rectoseite; Zahl 141 bei der Zählung übersprungen; Zahl 140 zweimal vorhanden; mit braunem Leder überzogene Holzdeckel; vorgängige Signaturen auf einem Papierschild auf dem vorderen Einbanddeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 20,0 x 10,0 cm (zum Teil mit darüber hinausgehender marginaler Kommentierung); einspaltig; 30-38 Zeilen; zahlreiche einfache oder leicht verzierte Initialen in roter oder in roter und blauer Farbe; rankenverzierte Initiale auf f. 2r; rote oder rubrizierte Überschriften in Majuskeln. - Schrift: späte karolingische Minuskel von mehreren Händen des 10. Jahrhunderts; f. 1, 126-133, 150-158 Ergänzungen des 15. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 10. Jahrhundert entstanden; (ausradierter) Besitzvermerk des Jahres 1659 (auf der Rectoseite des zusätzlichen Blattes vorne) weist auf die Benediktinerabtei St. Georgenberg bei Schwaz in Tirol, die 1705 nach Fiecht verlegt worden ist; nach einem Eintrag (auf der Rectoseite des Vorsatzblattes) wurde die Handschrift 1850 von der Benediktinerabtei Melk erworben.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • G. Baesecke, Kleinere Schriften, S. 388f.
  • R. Corradini, in: Vom Nutzen des Schreibens, S. 125
  • J. Fasbender, Die Schlettstadter Vergilglossen, S. 132
  • M. Gebhardt, Der Schlern 67 (1993), S. 615f.
  • Ch. Glaßner, Inventar der Handschriften des Benediktinerstiftes Melk, I, S. 12, 30, 279, 300f., 512
  • Ch. Glaßner - A. Haidinger, Die Anfänge der Melker Bibliothek, S. 13
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 163
  • M. Hellmann, Tironische Noten in der Karolingerzeit, S. 239
  • L. Holtz, in: La fortuna di Virgilio, S. 146
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 411f.
  • H. Lohmeyer, Vergil im deutschen Geistesleben, S. 68, 124
  • B. Munk Olsen, L'étude des auteurs classiques latins, II, ; III, 2, S. 735; S. 145
  • StSG. IV, S. 503, Nr. 292.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/434 [Stand 21.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 23.05.2017