BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 957i (II)

Bibliothek Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Signatur

Cod. 808, Teil 2 [f. 101r-234v]

Identifizierung als Glossenhandschrift

Nachtrag zum Katalog: Neufund von A. Nievergelt (2010).

Digitalisat
  • 957i (II) Wien, Österreichische Nationalbibliothek Cod. 808, Teil 2 [f. 101r-234v] (→ f. 155r)
Beschreibung

Codex aus 2 ursprünglich selbständigen Teilen; Teil 2 [zu Teil 1 sieh BStK.-Nr. 957i (I)]: Pergament; 134 Blätter; Beschädigung von Marginaleinträgen durch Beschneidung der Blätter; 22,0 x 13,7 cm; Einband des 15. Jahrhunderts; mit weißem, gebräuntem Leder überzogene Holzdeckel, die mit Rahmen und Diagonalkreuz verziert sind; ehemals eine Schließe; vorgängige Signatur: Salisb. 234; Nr. 146 des von Johannes Holveld (1433-1435) verfassten Katalogs der Salzburger Dombibliothek. - Einrichtung: Schriftspiegel 17,8 x 9,2 cm; einspaltig; 21-24 Zeilen. - Schrift: karolingische Minuskel von zahlreichen Händen in der Tradition von Saint-Amand; Codex enthält tironische Noten.

Geschichte

Teil 2 bildet den älteren Teil des Codex; der Schrift nach vermutlich in der zweiten Hälfte der Amtszeit Arns (785-821) in Salzburg entstanden (vgl. A. Nievergelt, Pfiff und Gesang, 2010, S. 3); Datierungen auf oder um das Jahr 802 bei B. Bischoff (vgl. Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, 1980, S. 135), F. Unterkircher (vgl. Die datierten Handschriften der österreichischen Nationalbibliothek bis zum Jahre 1400, 1969, S. 32), H. J. Hermann (vgl. Die frühmittelalterlichen Handschriften des Abendlandes, 1923, S. 156); die beiden Handschriften Teil 1 und Teil 2 wurden im 2. Viertel des 15. Jahrhunderts zusammengebunden und gelangten 1806 von der Salzburger Dombibliothek in die Wiener Hofbibliothek.

Inhalte
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Letzte Änderung: Christina Beer, 04.10.2016