BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 917

Bibliothek Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Signatur

Cod. 553

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 595

Beschreibung

Codex; Pergament; 151 Blätter; 21,5 x 16,5 cm; Zählung von 1 bis 151 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; weißer Pergamenteinband von 1753; vorgängige Signatur: Cod. Ms. Hist. eccl. 123. - Einrichtung: Schriftspiegel 16,5 x 12,0 cm; einspaltig; 21-23 Zeilen; mehrere größere rankenverzierte Initialen, die auf westdeutsche Herkunft weisen; Überschriften in roter Capitalis rustica. - Schrift: Minuskel von mehreren Händen aus der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts im westdeutschen Raum entstanden; nach Einträgen auf f. 136r befand sich die Handschrift im 13. Jahrhundert vermutlich in der Diözese Speyer; nach Signaturen von Hugo Blotius und Einträgen von Sebastian Tengnagel und Peter Lambeccius, Bibliothekaren der Wiener Hofbibliothek, auf f. 1r und f. 151v war sie bereits 1576 im Besitz der Wiener Hofbibliothek.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • H.J. Hermann, Die illuminierten Handschriften und Inkunabeln der Nationalbibliothek in Wien, II, S. 19, Nr. 12
  • Tabulae Codicum Manu Scriptorum praeter Graecos et Orientales in Bibliotheca Palatina Vindobonensi asservatorum, S. 94, Nr. 553
  • F. Unterkircher, Inventar der illuminierten Handschriften, Inkunabeln und Frühdrucke der Österreichischen Nationalbibliothek, I, S. 19
  • StSG. IV, S. 635, Nr. 595.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/917 [Stand 25.09.2017].

Letzte Änderung: Monja Eberlein, 03.07.2015