BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 916

Bibliothek Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Signatur

Cod. 534

Ehemalige Signaturen

früher P 4511

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG.

Beschreibung

Codex; Pergament; 227 Blätter; 22,0 x 14,0 cm; mit weißem Pergament überzogene Holzdeckel; vorgängige Signatur P 4511 . - Einrichtung: Schriftspiegel 15,7 x 9,0 cm; f. 157-171 17,5 x 10,5 cm; einspaltig; 17 Zeilen; f. 157-171 26 Zeilen; Überschriften in roter oder schwarzer Rustica oder Unziale; einfache rote Initialen. - Schrift: Codex von mehreren Händen aus dem 2. Drittel des 9. Jahrhunderts geschrieben; auf einigen leeren Seiten Notizen von jüngeren Händen.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts in Salzburg entstanden; Notizen des 13. Jahrhunderts auf f. 135v und 162r weisen auf die Benediktinerabtei Millstatt in Kärnten; nach der Signatur auf f. 226v und 227v von Hugo Blotius, Bibliothekar der Wiener Hofbibliothek von 1575-1608, gelangte die Handschrift bereits vor 1576 in die Wiener Hofbibliothek.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • B. Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, II, S. 158
  • A. Quak, ABÄG. 4 (1973), S. 113-128
  • Tabulae Codicum Manu Scriptorum praeter Graecos et Orientales in Bibliotheca Palatina Vindobonensi asservatorum, I-II, S. 91, Nr. 534
  • F. Unterkircher, in: Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek, I, S. 64.
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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Letzte Änderung: Alexander Bock, 12.12.2017