BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 864

Bibliothek Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek
Signatur

Cod. theol. et phil. 2° 303

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Beschreibung

Codex; Pergament; 117 Blätter; 28,0 x 19,7 cm; heller dicker Schweinsledereinband aus dem 15. Jahrhundert, der charakteristisch für die Benediktinerabtei Weingarten ist; ehemals 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 21,5-22,0 x 15,0 cm; einspaltig; 23-27 Zeilen; f. 1r Überschrift in verlängerten Initialen, gefolgt von einer Zeile Unziale; Überschriften in Majuskeln; einfache Unziale; braune Tinte. - Schrift: frühe Minuskel alemannischen Typs von mehreren Händen des 8./9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 8./9. Jahrhundert vermutlich in der Benediktinerabtei St. Amand entstanden; ein Eintrag auf f. 117v weist wohl auf Bischof Arn, der 785-821 Erzbischof von Salzburg und Abt von St. Amand war; später befand sich die Handschrift in der Benediktinerabtei Weingarten, worauf ein Besitzvermerk auf f. 1r von 1630 weist; von dort gelangte sie schließlich im Zuge der Säkularisation 1803 in die heutige Landesbibliothek Stuttgart.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • C.M. Batlle, Die »Adhortationes sanctorum patrum«, S. 21f., Nr. 10
  • C.M. Batlle, in: Festschrift Bernhard Bischoff zu seinem 65. Geburtstag, S. 35-41
  • BHM., Nr. 570
  • CLA. IX, S. 34, Nr. 1355
  • J.E. Cross, in: Learning and Literature in Anglo-Saxon England, S. 245
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 77
  • K. Holter, in: Karl der Große, III, S. 100
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 511.
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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Letzte Änderung: Monja Eberlein, 03.07.2015