BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 860

Bibliothek Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek
Signatur

Cod. poet. et phil. 4° 56

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 558

Beschreibung

Codex; 80 Blätter sowie je ein zusätzliches Papierblatt vorne und hinten; Blatt 1 und 8 auf reskribiertem Pergament; 17,5 x 12,0 cm; mit heller Pappe überzogene dicke Holzdeckel; Einbandrücken bis 2 cm auf die Deckel mit weißem Leder überzogen; ehemals 1 Schließe; alte Signatur 186 auf f. 80v. - Einrichtung: Schriftspiegel 13,5 x 9,0 cm; einspaltig; 22-25 Zeilen; Abschnittsmarkierung durch rote Majuskeln. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des ausgehenden 12. Jahrhunderts; gleichzeitige und spätere (15. Jahrhundert) Korrekturen; f. 1r-v und 8r-v von einer Hand des 15. Jahrhunderts in imitierender karolingischer Minuskel reskribiert.

Geschichte

Codex der Schrift nach Ende des 12. Jahrhunderts entstanden; Besitzvermerke des 14. Jahrhunderts auf f. 1r und 7r weisen auf die Benediktinerabtei Zwiefalten in Oberschwaben; von dort gelangte die Handschrift im Zuge der Säkularisation 1803 in die heutige Landesbibliothek Stuttgart.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • F. Bertini - V. Ussani jr., Osberno. Derivazioni, I, S. VIII
  • P. Gatti, StUP. 14 (1994), S. 106f.
  • W. Irtenkauf - I. Krekler, Die Handschriften der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart 1, II, S. 126f.
  • StSG. IV, S. 615, Nr. 558.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/860 [Stand 20.09.2017].

Letzte Änderung: Monja Eberlein, 03.07.2015