BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 859

Bibliothek Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek
Signatur

Cod. hist. 4° 36

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Beschreibung

Codex; Pergament; 94 Blätter; 22,6 x 16,2 cm; mit hellbraunem Leder überzogene Holzdeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 17,2 x 11,8 cm; einspaltig; 25 Zeilen; Überschriften in roten Majuskeln. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen des 9. Jahrhunderts (Beginn des Jahrhunderts nach H. Mayer; Ende des Jahrhunderts nach E.K. Rand).

Geschichte

Codex der Schrift nach im 9. Jahrhundert im westfränkischen Raum, möglicherweise in Tours entstanden; später war die Handschrift im Besitz des Regierungsrats J.N.M. Myler von Ehrenbach, bevor sie 1679 als Erbe an den württembergischen Staat überging.

Inhalte
  • Sammelhandschrift über den heiligen Martin: f. 1r-22v Sulpicius Severus, Vita S. Martini
  • f. 23r-32r: Epistolae
  • f. 32r-85r: Dialogi
  • f. 85r-89r: Inschriftverse aus der klösterlichen Wohnung des heiligen Martin und aus der ihm geweihten Basilika in Tours
  • f. 89r: Beschreibung der Basilika des heiligen Martin in Tours
  • f. 89r-90v: Martin, Bischof von Tours, Liber de trinitate
  • f. 90v: Vita S. Briccii
  • f. 91r-92r: Gregor von Tours, Historia Francorum (Fragment)
  • f. 92r-94v: Gregor von Tours, Liber de miraculis S. Martini (Fragment).
Links
Literatur zur Handschrift
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 77
  • E.K. Rand, Studies in the Script of Tours, I, 1, S. 205
  • U. Thies, Die volkssprachige Glossierung der Vita Martini, S. 523-526.
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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