BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 839

Bibliothek Salzburg (Stadt), Bibliothek der Erzabtei St. Peter
Signatur

a VII 2

Ehemalige Signaturen

früher D

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Beschreibung

Codex; Pergament; 228 Blätter; 26,7 x 17,5 cm; Zählung von 1 bis 226 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; auf einigen Seiten noch ältere Zählung erhalten; nach f. 214 zwei Blätter als 214a und 214b gezählt; mit hellem Leder überzogene dicke Holzdeckel; Einband mit blindgepreßten Linien verziert; ehemals 2 Schließen; vorgängige Signatur D auf einem Papierschild auf dem vorderen Einbanddeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 19,5/20,0 x 11,5/12,5 cm; einspaltig; 20-25 Zeilen; auf f. 1r 21 cm hohe, breit gerahmte Initiale P mit doppelt geführtem Flechtwerk, Palmetten, Blattformen, Perlenreihen und Tierköpfen als Motiven; Initiale in den Farben Blaugrau, Rot, Gelb; weitere kleinere Initialen auf f. 5v, 111r, 166v. - Schrift: karolingische Minuskel aus dem Ende des 8. Jahrhunderts von 2 Händen des Alt-Salzburger Stils: 1. Hand f. 1r-52r, 66r-110v; 2. Hand f. 52v-65v, 111r-226v; die 2. Hand ist französisch geprägt; Korrekturen des 8./9. Jahrhunderts von der Hand des Salzburger Schreibers Baldo

Geschichte

Codex der Schrift nach am Ende des 8. Jahrhunderts in der Benediktinerabtei St. Peter in Salzburg entstanden; seitdem wird die Handschrift in der Bibliothek von St. Peter aufbewahrt.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • R. Bergmann, Mittelfränkische Glossen, S. 310
  • BHM., Nr. 217
  • K. Bierbrauer, Die Ornamentik frühkarolingischer Handschriften aus Bayern, S. 246
  • B. Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, II, S. 80, 87, Nr. 11
  • CLA. X, S. 8, Nr. 1460
  • Ch.J. Ermatinger, Manuscripta 36 (1992), S. 167
  • K. Foltz, Geschichte der Salzburger Bibliotheken, S. 9
  • K. Forstner, Die karolingischen Handschriften und Fragmente in den Salzburger Bibliotheken, S. 31f., Nr. 5
  • K. Forstner, Libri 7 (1956), S. 47
  • K. Forstner, Scriptorium 14 (1960), S. 236, 238f.
  • E. Glaser, Frühe Griffelglossierung aus Freising, S. 61, 75
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 164
  • K. Holter, ChK. 97 (1959), S. 120
  • K. Holter, in: Cyrillo-Methodiana, S. 187f.
  • E. Krotz, Auf den Spuren des althochdeutschen Isidor, S. 211
  • E. Langbroek, ABÄG. 46 (1996), S. 59
  • O. Mazal, CM. 3 (1977), S. 47, 50f., 54
  • A. Weiner, in: Die Bajuwaren. Von Severin bis Tassilo 488-788, S. 448, Nr. 136
  • P. Wind, in: Das älteste Kloster im deutschen Sprachraum, S. 330, Nr. 328.
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/839 [Stand 14.12.2018].

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Letzte Änderung: Alexander Bock, 11.12.2017