BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 836h

Bibliothek Rom (Vatikanstadt), Biblioteca Apostolica Vaticana
Signatur

Reg. lat. 566

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. V, S. 521 - 4. Nachtragsliste (1991)

Digitalisat
  • 836h Rom (Vatikanstadt), Biblioteca Apostolica Vaticana Reg. lat. 566 (→ Codex)
Beschreibung

Sammelcodex; Pergament; 67 Blätter; f. 50 bildete ursprünglich den Anfang der Handschrift Paris, Bibliothèque Nationale lat. 7641. - Einrichtung f. 50: einspaltig; 28 Zeilen; wenige leicht verzierte Initialen; Überschriften in über zwei Zeilen reichenden Majuskeln. - Schrift: f. 50v karolingische Minuskel von einer Hand des frühen 9. Jahrhunderts.

Geschichte

F. 50 im frühen 9. Jahrhundert wohl im französischen Raum, vielleicht in Fleury entstanden; auf f. 50r, als ehemals erstem Blatt, findet sich ein Besitzvermerk des ursprünglichen Codex, der auf französische Provenienz weist; der Sammelcodex befand sich im Besitz des französischen Humanisten P. Petau (1568-1614), der ihn seinem Sohn A. Petau († 1672) vererbte; 1650 wurde die Handschrift durch Königin Christine von Schweden angekauft, 1690 als Bestandteil ihrer Bibliothek der Biblioteca Apostolica Vaticana übereignet.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • G. Baesecke, Vor- und Frühgeschichte, II, S. 150-154
  • L. Bethmann, AGÄDGK. 12 (1874), S. 292f.
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, III, S. 110
  • R. Gusmani, IL. 22 (1999), S. 131
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 203
  • W. Haubrichs, in: Volkssprachig-lateinische Mischtexte, S. 141
  • W. Haubrichs, ZDA. 101 (1972), S. 86-103
  • W. Haubrichs - M. Pfister, „In Francia fui“, S. 6-15
  • Les manuscrits de la Reine de Suède au Vatican, S. 92, Nr. 1622
  • K. Matzel, Gesammelte Schriften, S. 214-216
  • B. Munk Olsen, L'étude des auteurs classiques latins, III, 1, S. 347f.
  • É. Pellegrin, BÉC. 117 (1959), S. 6, 25, 36
  • R. Schützeichel, Althochdeutsches Wörterbuch, S. 34f.
  • StSG. V, S. 521-524.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/836h [Stand 13.12.2017].

Letzte Änderung: Monja Eberlein, 03.07.2015