BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 747

Bibliothek Paris, Bibliothèque Nationale de France
Signatur

lat. 7640

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 508

Digitalisat
  • 747 Paris, Bibliothèque Nationale de France lat. 7640 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 133 Blätter sowie je 3 zusätzliche Papierblätter vorne und hinten; 33,0 x 27,5 cm; Zählung von 1 bis 132 von einer Hand des 17. Jahrhunderts jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; auf Zahl 131 folgt 131 bis; aus einer älteren Zählung, die bei 8 beginnt und bis 141 reicht, geht hervor, dass der Codex früher umfangreicher gewesen sein muß; flexibler Pergamenteinband; vorgängige Signatur 5030 Puteanorum auf f. 1r. - Einrichtung: Schriftspiegel 27,0/28,0 x 24,5 cm; dreispaltig; f. 1r-123v 34 Zeilen; f. 124r-132v 26 Zeilen; - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen aus der 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts aus dem Regensburger Kreis um Bischof Baturich (817-847).

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts wohl in Regensburg entstanden; nach der älteren, gotischen Blattzählung muss sich die Handschrift bereits im Spätmittelalter in Frankreich befunden haben.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von f. 131ra bei J. Splett, Das 'Abrogans'-Glossar, 2009, S. 739

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • G. Baesecke, Der deutsche Abrogans, S. 1-11
  • G. Baesecke, in: Festgabe Philipp Strauch zum 80. Geburtstage, S. 48-52
  • G. Baesecke, PBB. 68 (1946), S. 78
  • R. Bergmann, Die althochdeutsche Glossenüberlieferung des 8. Jahrhunderts, S. 6
  • R. Bergmann, in: Theodisca, S. 82
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, III, S. 96-98, 211
  • B. Bischoff, Paläographie, S. 129
  • B. Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit, II, S. 187
  • Der deutsche Abrogans. Text *ab1, S. X
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 103, 108
  • M. Hellmann, Tironische Noten in der Karolingerzeit, S. 246
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 422f.
  • H. Kratz, Frühes Mittelalter, S. 185
  • B. Labs-Ehlert, Versalschreibung in althochdeutschen Sprachdenkmälern, S. 52
  • B. Meineke, Liber Glossarum und Summarium Heinrici, S. 116f. und passim
  • N. Mumelter, Der Schlern 58 (1984), S. 274
  • H. Rupp, DVJS. 38 Sonderheft (1964), S. 25
  • F. Stegmüller, Repertorium biblicum medii aevi, III, Nr. 5341
  • StSG. IV, S. 595f., Nr. 508.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/747 [Stand 19.11.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 21.03.2017