BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 742

Bibliothek Paris, Bibliothèque Nationale de France
Signatur

lat. 3848

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 507

Beschreibung

Codex; Pergament; 92 Blätter sowie je 1 zusätzliches Blatt vorne und hinten; etwa 30,0 x 20,0 cm; Zählung von 1 bis 92 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; f. 73r zusätzlich mit 280, f. 92 zusätzlich mit 362 bezeichnet; Zahl 93 in der linken oberen Ecke der Versoseite von f. 92; Codex war früher umfangreicher, was noch aufgrund von Beschneidungen zu erkennen ist; zudem ist Blatt 1 mit der Lagenbezeichnung II. versehen; vorgängige Signaturen Cod. Colb. 1546 und Regius q. 3887 auf f. 1r. - Einrichtung: zweispaltig; f. 1r-40r 47 Zeilen; f. 41r-92v 46 Zeilen; Überschriften in Majuskeln; zum Teil verzierte Initialen; f. 74vb-92r mehrere architektonische Federzeichnungen; f. 92v Graphik. - Schrift: gotische Textura von mehreren Händen des 12. oder 13. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 12. oder 13. Jahrhundert entstanden; nach einem Stempel und den vorgängigen Signaturen auf f. 1r wurde er von der Königlichen Bibliothek, der heutigen Bibliothèque Nationale, aus der Bibliothek des Ministers Jean Baptiste Colbert (1619-1683) erworben, der vielleicht über Metz in den Besitz des Codex gelangt war.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • U. Blech, Germanistische Glossenstudien, S. 330f.
  • L. Kéry, Canonical Collections of the Early Middle Ages, S. 10f.
  • H. Mayer, PBB. 102 (1980), S. 324
  • H. Mordek, Kirchenrecht und Reform im Frankenreich, S. 110, 292
  • C. Wich-Reif, Studien zur Textglossarüberlieferung, S. 346
  • K. Zechiel-Eckes, Die Concordia canonum des Cresconius, I, ; II, S. 8, 22; S. 474
  • StSG. IV, S. 595, Nr. 507.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/742 [Stand 24.09.2017].

Letzte Änderung: Christina Beer, 04.10.2016