BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 710z

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 29660/3

Ehemalige Signaturen

früher Clm 29120b

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - Hinweis von R. Schützeichel (1994)

Beschreibung

Fragment; Pergament; 36 mehr oder weniger stark zu Einbandzwecken zerschnittene Blätter (40 Einzelteile); ursprünglich ca. 42,0 x 30,0 cm. - Einrichtung: Schriftspiegel ursprünglich ca. 35,0 x 24,0 cm; vierspaltig; 50 Zeilen; einfache mehrzeilige rote Initialen. - Schrift: frühgotische Buchschrift des 12. oder 13. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex, aus dem die Fragmente stammen, im 12. oder 13. Jahrhundert möglicherweise in Südwestdeutschland entstanden; Blätter im 17. Jahrhundert für Akteneinbände im Jesuitenkolleg St. Paul in Regensburg verwendet worden; in Regensburg ist der Codex sicher nicht entstanden; Fragmente wurden später von Archivalien im Reichsarchiv in München abgelöst und 1902 an die heutige Bayerische Staatsbibliothek abgegeben.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • E. Klemm, Die illuminierten Handschriften des 13. Jahrhunderts deutscher Herkunft, Textband, S. 212f., Nr. 198
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 400.
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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 23.05.2017