BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 710j

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 19489

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - 3. Nachtragsliste (1991)

Beschreibung

Codex aus 2 Teilen; Teil 1: p. 1-64; Teil 2: p. 65-118; Pergament; 59 Blätter; 19,0 x 13,5 cm; Seitenzählung von 1 bis 118 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; brauner Ledereinband. - Einrichtung Teil 2: Schriftspiegel 15,5 x 7,5 cm; einspaltig; 30 Zeilen; ca. 3,5/4,5 cm breiter äußerer Rand dicht beschrieben; Überschriften in roter Farbe; einfache rote Initialmajuskeln. - Schrift: Teil 1 karolingische Minuskel von mehreren Händen aus der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts; Teil 2 aus dem 12. Jahrhundert.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden: Teil 1 in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts und Teil 2 im 12. Jahrhundert; später befand sich die Handschrift in der Benediktinerabtei Tegernsee; im Zuge der Säkularisation gelangte sie 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, II, 3, S. 251
  • Catalogus Translationum et Commentariorum, III, S. 220
  • Ch.E. Eder, StMOSB. 83 (1972), S. 142, Nr. 176
  • S. Krämer, CM. 1 (1975), S. 86
  • B. Munk Olsen, L'étude des auteurs classiques latins, II, ; III, 1, ; III, 2, S. 202; S. 253; S. 107
  • P.S. Piacentini, in: Studi su Persio, III, 1, S. 63, Nr. 298
  • H. Schmid, Die musiktheoretischen Handschriften der Benediktiner-Abtei Tegernsee, S. 20, 32, 44, 92-97
  • The Theory of Music, III, S. 146f.
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/710j [Stand 11.12.2018].

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