BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 684

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 22272

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 463

Digitalisat
  • 684 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 22272 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 6 Teilen des 11. bis 13. Jahrhunderts; Teil 1: f. 1-50; Teil 2: f. 51-80; Teil 3: f. 81-106; Teil 4: f. 107-116; Teil 5: f. 117-122; Teil 6: f. 123-152; Pergament; 152 Blätter sowie 3 ungezählte Papierblätter vorne und hinten; 20,5 x 15,0 cm; Zählung von 1 bis 152 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; zusätzlich eine damit übereinstimmende mittelalterliche Zählung auf den Seiten 1-86, 94, 99, 108-116; Einband im Jahre 1913 erneuert; heute dicke blaue Pappdeckel, die über den Rücken mit hellbraunem Leder überzogen sind; von E. Steinmeyer angegebene vorgängige Signatur Windberg 72 nicht erhalten. - Einrichtung: Schriftspiegel in den einzelnen Teilen variierend; einspaltig; Zeilenzahl in den einzelnen Teilen unterschiedlich zwischen 22 und 57 Zeilen; in Teil 2 31 Zeilen; Überschriften in roter Tinte; mehrere schlichte Initialen in roter Tinte - Schrift: Codex von mehreren Händen aus verschiedenen Jahrhunderten geschrieben; glossierter Teil 2 von einer Hand des 11./12. Jahrhunderts in karolingischer Minuskel.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten möglicherweise in dem Prämonstratenserkloster Windberg entstanden; Teil 2 im 11./12. Jahrhundert, Teil 1 und Teil 4 und 5 im 12. Jahrhundert, Teil 3 im 12./13. Jahrhundert und Teil 6 im 13. Jahrhundert; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, II, 4, S. 35f., Nr. 294
  • W. Haubrichs, Georgslied und Georgslegende, S. 260
  • E. Hellgardt, in: Deutsche Handschriften 1100-1400, S. 52, 59, Nr. 80
  • R. Kurz, Die handschriftliche Überlieferung der Werke des heiligen Augustinus, V, 2, S. 404
  • D.O. Lottin, Psychologie et morale aux XIIe et XIIIe siècles, V, S. 221-223 und passim
  • B. Munk Olsen, RHT. 27 (1997), S. 42
  • H. Weisweiler, Das Schrifttum der Schule Anselms von Laon und Wilhelms von Champeaux, S. 80f. und passim
  • StSG. IV, S. 579f., Nr. 463.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/684 [Stand 25.09.2017].