BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 658

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 18922

Ehemalige Signaturen

früher X.25.20 bzw. Teg.922

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 441

Digitalisat
  • 658 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 18922 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; Wasserschaden; 195 Blätter sowie 1 zusätzliches Blatt hinten; 22,5 x 16,2 cm; Holzdeckel, die über den Buchrücken bis zur Mitte mit hellem Leder überzogen sind; 1 Schließe; vorgängige Signaturen X.25.20 und Teg.922 auf Papierschildern auf dem hinteren Einbanddeckel und dem Einbandrücken. - Einrichtung: Schriftspiegel 17,0 x 11,0 cm; einspaltig; 23 Zeilen; Überschriften in Capitalis und Rustica in roter Farbe; f. 2r, 11r, 33v, 92r, 153r an den Gedichtanfängen reich verzierte Initialen in roter Farbe; ansonsten einfachere Initialen in roter Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel von zwei Händen aus dem ausgehenden 10. Jahrhundert.

Geschichte

Codex der Schrift nach im ausgehenden 10. Jahrhundert im südwestdeutschen Raum entstanden; noch im 11. Jahrhundert gelangte er in die Benediktinerabtei Tegernsee, wo Tegernseer Hände in der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts Textergänzungen vorgenommen haben; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/658 [Stand 26.10.2020].

Für den Verweis auf das entsprechende XML-Dokument zitieren Sie: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/658.xml [Stand 26.10.2020].

Letzte Änderung: Christina Beer, 20.02.2018