BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 653

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 18556a

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 653 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 18556a (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 213 Blätter sowie je 1 ungezähltes Blatt vorne und hinten; 19,3 x 14,5 cm; mit blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; ehemals 5 Buckeln und 1 Schließe; vorgängige Signaturen Teg.556.1 und T 108.2.0 auf Papierschildern auf dem Einbandrücken und dem vorderen Einbanddeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 13,7 x 9,8/10,0 cm; einspaltig; 18 Zeilen; Buchschmuck von einem geübten Maler; auf f. 1r, 2r, 54v, 75r und 177v große Initialen mit verflochtenen Blattranken und Tierköpfen in roter Tinte; rote Satzkapitalen, zum Teil leicht verziert. - Schrift: karolingische Minuskel aus der Zeit um 1000 von mehreren Tegernseer Schreibern; f. 2-4 und 115 im 15. Jahrhundert erneuert.

Geschichte

Codex der Schrift nach um das Jahr 1000 in der Benediktinerabtei Tegernsee entstanden; der Freisinger Clm 6343 wurde möglicherweise als Vorlage benutzt; ein Besitzvermerk des 15. Jahrhunderts auf der Rectoseite des ungezählten Blattes vorne weist ebenfalls auf Tegernsee; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, II, 3, S. 179, Nr. 1496
  • Ch.E. Eder, StMOSB. 83 (1972), S. 29-31, Nr. 2 und passim
  • E. Glaser, Frühe Griffelglossierung aus Freising, S. 60, 65
  • E. Meineke, Abstraktbildungen im Althochdeutschen, S. 373.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/653 [Stand 22.09.2017].

Letzte Änderung: Christina Beer, 20.03.2017