BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 606

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 14717

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Beschreibung

Codex; Pergament; 217 Blätter sowie je 1 zusätzliches Pergamentblatt vorne und hinten; 19,2 x 12,2 cm; Zählung von 1 bis 217 von jüngerer Hand jeweils in der oberen äußeren Ecke der Rectoseite; heller Schweinsledereinband. - Einrichtung: Schriftspiegel variierend zwischen 14,5/17,0 x 6,5/10,0 cm; 30-32 Zeilen; Überschriften in roten Initialen; ab f. 45r in rot-blauen Initialen; ab f. 120r zahlreiche rote Unterstreichungen und Rubrizierungen. - Schrift: Minuskel von einer Hand des 12. Jahrhunderts; Versus auf f. 44v von einer Hand aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 12. Jahrhundert entstanden; Versus auf f. 44v Anfang des 13. Jahrhunderts eingetragen; ein Besitzvermerk des 14. Jahrhunderts auf f. 120r weist auf die Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg; im Zuge der Säkularisation gelange die Handschrift 1811 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • G.L. Bursill-Hall, A Census of Medieval Latin Grammatical Manuscripts, S. 154
  • G. Bursill-Hall, HiL. 16 (1989), S. 122f.
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, II, 2, S. 222, Nr. 1686
  • M. Gibson, Scriptorium 26 (1972), S. 116
  • H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 92f.
  • M. Passalacqua, I Codici di Prisciano, S. 178, Nr. 399.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/606 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 07.06.2017