BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 584

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 14425

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 584 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 14425 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 159 Blätter sowie 1 ungezähltes Pergamentstück nach f. 132, das nach einem Verweiszeichen und der Beschriftung der Versoseite zu f. 133 gehört; 26,2/26,4 x 16,2/17,0 cm; Zählung von 1 bis 159 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; ältere unregelmäßige Zählung in roter Farbe jeweils in der Mitte des Blattes; mit Leder überzogene Holzdeckel; Einbandrücken stark beschädigt; ehemals 1 Kette und 1 Schließe, die lose in der Handschrift liegt. - Einrichtung: Schriftspiegel 19,3/20,5 x 12,5/13,5 cm; einspaltig; 28 Zeilen; Initialen am Anfang der einzelnen Bücher sowie teilweise Überschriften in roter, gelber und blauer Farbe; f. 1v reich verzierte Initiale in gelber, roter und blauer Farbe. - Schrift: frühkarolingische Minuskel von einer Hand, vermutlich der des Schreibers Maccho, aus dem 8./9. Jahrhundert; wenige Stellen in vorkarolingischer Minuskel unter insularem Einfluß von 3 weiteren Händen.

Geschichte

Codex der Schrift nach um 800 in der Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg entstanden; ein Besitzvermerk des 10. Jahrhunderts auf f. 159r weist ebenfalls auf St. Emmeram; nach einem Eintrag auf f. 159r ist die Handschrift vermutlich von einem Schreiber namens Maccho geschrieben worden; von St. Emmeram aus gelangte sie im Zuge der Säkularisation 1811 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 07.06.2017