BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 561

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 13084

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 561 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 13084 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 3 Teilen; Teil 1: f. 1-47; Teil 2: f. 48-69; Teil 3: f. 70-91; Pergament; 91 Blätter; 25,5 x 18,0 cm; heller Ledereinband; Rücken stark zerstört; 2 Schließen. - Einrichtung: Teil 2 Schriftspiegel 22,0 x 14,0 cm; 38 Zeilen; rot gezeichnete schematische Darstellungen; in Teil 2 zahlreiche, rot gezeichnete geometrische und geodätische Figuren. - Schrift: Teil 1 Minuskel aus dem Anfang des 9. Jahrhunderts; Teil 2 Minuskel aus der Zeit um 860; Teil 3 Minuskel aus der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 9. Jahrhundert in der Freisinger Dombibliothek entstanden, Teil 1 am Anfang des 9. Jahrhunderts, Teil 2 um 860, Teil 3 in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts; ein ausradierter Besitzvermerk des 12. Jahrhunderts auf f. 49r weist auf Freising; im frühen 16. Jahrhundert befand sich die Handschrift im Besitz des Geschichtsschreibers Johannes Aventin (1477-1534); von ihm gelangte sie in die Regensburger Stadtbibliothek und 1812 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
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Literatur zur Handschrift
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Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 06.07.2015