BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 560

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 13079

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 376

Beschreibung

Codex; Pergament; 195 Blätter sowie je 1 leeres ungezähltes Papierblatt vorne und hinten; 26,0 x 18,0 cm; Rücken und schmale Streifen der Deckel mit Leder überzogen; Reste von 2 Schließen; vorgängige Signaur auf Rückenschild Rat. Civ 79. - Einrichtung: Schriftspiegel 20,0 x 12,5 cm; einspaltig; 29 Zeilen; rote Überschriften; zahlreiche farbig ausgeschmückte Initialen; größere Initialen mit Textanschluß in vergrößerten, zum Teil farbigen Majuskeln; auf f. 178r kleine Randzeichnung mit menschlicher Halbfigur. - Schrift: 12. Jahrhundert.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 12. Jahrhundert (wohl vor 1165) in Süddeutschland entstanden. Die Handschrift gelangte wahrscheinlich aus Prüfening in die Regensburger Stadtbibliothek, von dort 1812 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
  • f. 1r-98r: Ambrosius, Hexaemeron
  • f. 98r-124v: Ambrosius, De paradyso (I)
  • f. 124v-153r: Ambrosius, De Cain et Abel (I,II)
  • f. 153r-194r: Ambrosius, Recapitulationes zur Bibel, Pentateuch und Josue
  • f. 194v: leer
  • f. 195r-v: Brief von Abt Ruthardus von Eberbach an den Erzbischof Arnold von Mainz
Links
Literatur zur Handschrift
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, II, 2, S. 100, Nr. 892
  • E. Klemm, Die romanischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, I, S. 67, Nr. 94
  • StSG. IV, S. 536, Nr. 376.
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