BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 482

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 4564

Ehemalige Signaturen

früher Ben. 64 bzw. 139

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 482 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 4564 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 247 Blätter und 1 Vorsatzblatt; 28,0 x 19,0 cm; Zählung von 1 bis 244 jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; nach f. 35 und 166 jeweils ein Blatt übersprungen; 2 Blätter mit der Zahl 168 versehen; mit hellem Leder überzogene dicke Holzdeckel; durch blindgepreßte Linien verziert; ehemals 1 Schließe; vorgängige Signaturen Ben. 64 und 139 auf Papierschildern auf dem Buchrücken. - Einrichtung: Schriftspiegel 21,5 x 15,0 cm; einspaltig; 26 Zeilen; reich verzierte Initialen in roter, gelber und grüner Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen aus dem 8. Jahrhundert.

Geschichte

Codex der Schrift nach „erst im zweiten oder dritten Jahrzehnt des IX. Jahrhunderts“ (B. Bischoff, Die südostdeutschen Schreibschulen, 1974, S. 26) in der Benediktinerabtei Benediktbeuern oder in dem Frauenkloster Kochel entstanden; in seinem ‚Katalog der festländischen Handschriften‘ (2004, S. 228) gibt B. Bischoff mit „VIII./IX. Jh.“ eine abweichende Datierung an; Besitzvermerke des 15. Jahrhunderts auf f. 1r, 4r und 244v weisen auf Benediktbeuern; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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Letzte Änderung: Christina Beer, 20.02.2018