BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 462

Bibliothek München, Bayerische Staatsbibliothek
Signatur

Clm 2622

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 314

Digitalisat
  • 462 München, Bayerische Staatsbibliothek Clm 2622 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 5 Teilen; Teil 1: f. 1-3 sowie 1 ungezähltes Blatt; Teil 2: f. 4-39; Teil 3: f. 40-79; Teil 4: f. 80-112; Teil 5: f. 113-128; Pergament (Teil 1 Papier); 128 Blätter und je 1 weiteres von den Deckeln abgelöstes Blatt vorne und hinten; 16,0 x 11,7 cm; moderne Zählung jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Teil 2 von f. 4-39 neben junger Zählung alte Zählung von 1-36; nach f. 3 ein leeres ungezähltes Blatt; vorgängige Signatur Ald.92 auf einem Papierschild auf dem vorderen Einbanddeckel; Aldersbacher Pergamenteinband. - Einrichtung: Schriftspiegel f. 113r-128v 12,8 x 10,5 cm; einspaltig; f. 32-33 Zeilen; einige einfache rote Initialen sowie rubrizierte Buchstaben am Zeilenanfang. - Schrift: in den einzelnen Teilen verschiedene Hände; Teil 1 Kursive aus später Zeit; Teil 2 Buchschrift des 13. Jahrhunderts; Teil 3 verschiedene Schriften des 14. Jahrhunderts; Teil 4 und 5 Schriften des 13. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden, f. 4-39 und f. 80-128 im 13., f. 40-79 im 14. Jahrhundert; eine vorgängige Signatur weist auf das Zisterzienserkloster Aldersbach als Besitzer; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Bayerische Staatsbibliothek in München.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • Catalogus Codicum Latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis, I, 2, S. 20f., Nr. 104
  • H. Düwell, Scriptorium 26 (1972), S. 340f.
  • StSG. IV, S. 511, Nr. 314.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/462 [Stand 23.09.2017].