BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 432

Bibliothek Melk, Stiftsbibliothek
Signatur

Nr. 592 (früher 969, davor K 51)

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 290

Beschreibung

Codex; Pergament; 125 Blätter sowie ein zusätzliches Blatt vorne; 24,6 x 16,4 cm; Seitenzählung von 1 bis 250 von jüngerer Hand jeweils am äußeren oberen Seitenrand; mit rotem Leder überzogene Holzdeckel; Einband durch Blindlinien leicht verziert; von den 5 Buckeln vorne und hinten nur noch 4 vorne und 1 hinten erhalten; ehemals 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 19,0 x 10,0/10,5 cm; p. 1-2 zweispaltig; p. 3-250 einspaltig (zum Teil mit breiter marginaler Kommentierung); 44 Zeilen; auf p. 3 (und mehreren folgenden Seiten) mit üppigen Ranken verzierte Initiale A; in der ganzen Handschrift zahlreiche Lemmata rubriziert; viele leicht verzierte Initialen. - Schrift: p. 1-241 Buchschrift von einer Hand des 14. Jahrhunderts; p. 242-250 Buchschrift von einer etwas jüngeren Hand; einige Zeilen auf p. 243 von einer dritten Hand, die etwa zeitgleich mit der vorausgehenden ist.

Geschichte

Codex der Schrift nach und aufgrund der Datierung der Briefe und der Urkunde auf p. 248-250 im 14. Jahrhundert, möglicherweise in der Benediktinerabtei Melk entstanden; ein Besitzvermerk auf der Versoseite des Vorsatzblattes weist auf Melk.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • F. Bertini, in: Les manuscrits des lexiques et glossaires, S. 297
  • F. Bertini, SchM. 20-21 (1991), S. 96
  • F. Bertini - V. Ussani jr., Osberno. Derivazioni, I, S. XIV
  • Ch. Glaßner, Inventar der Handschriften des Benediktinerstiftes Melk, I, S. 32, 260-263, 511
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 411
  • F. Stegmüller, Repertorium biblicum medii aevi, VI, Nr. 9777
  • W. Wegstein, in: Studia Linguistica et Philologica, S. 289
  • J. Zacher, ZDPh. 11 (1880), S. 307
  • StSG. IV, S. 501-503, Nr. 290.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/432 [Stand 23.09.2017].

Letzte Änderung: Christina Beer, 05.07.2016