BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 402

Bibliothek London, The British Library
Signatur

Add. 34248

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 273

Beschreibung

Codex; Pergament; 203 Blätter; 20,0 x 16,0 cm; mit gelbem, blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; 2 Schließen; vorgängige Signatur 97 auf dem Buchrücken, XXIII. E. auf der Innenseite des Deckels. - Einrichtung: Schriftspiegel 14,0 x 10,0 cm; einspaltig; 22 Zeilen; f. 4r Federzeichnung eines Hahns; farbige Initialen; Überschriften und Zeilenanfänge in roter Farbe; f. 4r Federzeichnung eines Hahns. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen aus der 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts; Glossen vielleicht von der Hand Isos von St. Gallen [nach H. Hoffmann, S. 384].

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts wohl in St. Gallen entstanden; nach der Notiz auf f. 1r befand er sich 1523 in Kempten; später gehörte die Handschrift dem Kartäuserkloster Gaming in Österreich; zu Beginn des 17. Jahrhunderts befand sie sich im Besitz des Augsburger Arztes K. Widmann († 1638), dann im Besitz des Grafen Brandau († 1813); daraufhin ging der Codex in den Bestand der Apponyischen Bibliothek zu Pressburg über, gelangte von dort in das gräfliche Stammschloss und wurde schließlich 1892 vom British Museum erworben.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, III, S. 130
  • J.-P. Callu, RHT. 6 (1976), S. 198
  • M.P. Cunningham, Aurelii Prudentii Clementis Carmina, S. XIX
  • M.P. Cunningham, SE. 13 (1962), S. 13 und passim
  • N. Hörberg, Libri Sanctae Afrae, S. 122-124
  • H. Hoffmann, Buchkunst und Königtum, Textband, S. 381, 384
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 410
  • M. Manitius, HVJSch. 28 (1934), S. 143
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 301
  • R. Priebsch, Deutsche Handschriften in England, II, S. 266, Nr. 307
  • H. Silvestre, SE. 9 (1957), S. 54 und passim
  • R. Stettiner, Die illustrierten Prudentiushandschriften, S. 106, 211f.
  • H. Tiefenbach, Sprachwissenschaft 28 (2003), S. 60
  • C. Wich-Reif, Studien zur Textglossarüberlieferung, S. 345
  • StSG. IV, S. 495f., Nr. 273.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/402 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 23.03.2017