BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 348

Bibliothek Köln, Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek
Signatur

Dom Hs. 81

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 88

Digitalisat
  • 348 Köln, Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Dom Hs. 81 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 112 Blätter sowie je 1 zusätzliches ungezähltes Papierblatt vorne und hinten; je 1 Blatt nach Blatt 93 und 110 ausgeschnitten; von f. 1 fehlt das untere Drittel; 25,0 x 18,5 cm; Zählung von 1 bis 112 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; mit braunem, blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; Leder mit Ornamenten verziert; 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel f. 2r-64v 19,5/20,0 x 12,5/13,0 cm; f. 65v-95v 20,5 x 10,0 cm; f. 96r-112r 20,0 x 13,5 cm; f. 2r-64v, 96r-112r zweispaltig; f. 1v, 65r-95v einspaltig; f. 2r-64v 27-28 Zeilen; f. 65r 21 Zeilen; f. 65v-112r 31 Zeilen; Linien mit einem Zirkel abgesteckt und mit einer Feder vorgezeichnet; f. 65v Überschrift in Unziale; ansonsten Überschrifen in Majuskeln; Federzeichnung (Darstellung Abrahams und der drei Engel); f. 66v, 67r Silberstiftvorzeichnungen, die teilweise mit einer Feder nachgefahren wurden; weiterer Raum für Zeichnungen, der jedoch nicht ausgefüllt wurde. - Schrift: karolingische Minuskel von zwei Händen vom Ende des 10. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach gegen Ende des 10. Jahrhunderts vermutlich in Köln entstanden.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • A. Arweiler, in: Glaube und Wissen im Mittelalter, S. 317, 320f.
  • E.J. Beer, in: Florilegium Sangallense, S. 56f.
  • R. Bergmann, Mittelfränkische Glossen, S. 208-210
  • M.P. Cunningham, SE. 13 (1962), S. 13 und passim
  • Handschriftencensus Rheinland, I, S. 618f., Nr. 1043
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 408
  • Ph. Jaffé - W. Wattenbach, Ecclesiae Metropolitanae Coloniensis Codices Manuscripti, S. 27f.
  • I. Jeffré, in: Kaiserin Theophanu, I, S. 167
  • Th. Klein, Studien zur Wechselbeziehung zwischen altsächsischem und althochdeutschem Schreibwesen, S. 69-76
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 258
  • J.M. Plotzek, in: Glaube und Wissen im Mittelalter, S. 33f., 40
  • H. Silvestre, SE. 9 (1957), S. 58
  • R. Stettiner, Die illustrierten Prudentius-Handschriften, S. 118-122 und passim
  • R. Stettiner, Die illustrierten Prudentiushandschriften, Tafelband, S. 6 und passim
  • H. Tiefenbach, AStSpL. 130 (1978), S. 146
  • H. Tiefenbach, Sprachwissenschaft 28 (2003), S. 60
  • G. Wolf, Der Sprachstand der althochdeutschen Glossen des Codex 81 der Kölner Erzdiözesanbibliothek, S. 19
  • H. Woodruff, in: Art Studies, S. 45f. und passim
  • StSG. IV, S. 416, Nr. 88.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/348 [Stand 25.09.2017].