BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 326

Bibliothek Kassel, Universitätsbibliothek, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek
Signatur

4° Ms. hist. 72a-c

Ehemalige Signaturen

früher 2163/0

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 326 Kassel, Universitätsbibliothek, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek 4° Ms. hist. 72a-c (→ Codex)
Beschreibung

3 Fragmente (a-c), die alle wohl aus einer Handschrift stammen; Pergament; 10 Blätter (5 Doppelblätter); Fragment a und b 21,0 x 15,8 cm; Fragment c 19,5 x 15,8 cm; Fragment a Zählung von 1 bis 4, Fragment b Zählung von 1 bis 4, Fragment c Zählung von 1 bis 12 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; rote Pappmappe; vorgängige Signatur 2163/0 auf p. c1 unten. - Einrichtung: Schriftspiegel Fragment a 16,5 x 10,0 cm; Fragment b und c 16,0 x 11,0 cm; einspaltig; 21 Zeilen; Satzanfänge in Majuskeln, zum Teil farbig ausgefüllt. - Schrift: Minuskel aus dem 2. Drittel des 9. Jahrhunderts, p. a1-a4 karolingische Minuskel von einer Hand, p. b1-b4, c1-c12 angelsächsisch-fuldische Minuskel von zwei Händen.

Geschichte

Codex, aus dem die Fragmente stammen, der Schrift nach im 2. Drittel des 9. Jahrhunderts in Fulda entstanden; der ursprüngliche Codex kam vermutlich 1069 durch Marianus Scotus in das Kloster St. Martin in Mainz; Fragment c wurde 1824 von J. Grimm in Kasseler Einbänden entdeckt.

Inhalte
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Literatur zur Handschrift
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Letzte Änderung: Alexander Bock, 04.12.2017