BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 324a

Bibliothek Karlsruhe, Badische Landesbibliothek
Signatur

Aug. CXXV

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - 2. Nachtragsliste (1985) (Nr. 300a)

Digitalisat
  • 324a Karlsruhe, Badische Landesbibliothek Aug. CXXV (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; Blatt 132 Papier; 132 Blätter sowie je 1 zusätzliches ungezähltes Blatt vorne und hinten; 29,5 x 20,0 cm; Zählung von 1 bis 132 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Einband 1970 restauriert; mit Leder überzogene Holzdeckel; 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 24,0/25,0 x 16,0 cm; einspaltig; 25 Zeilen; Überschriften in Majuskeln in roter Farbe; reich verzierte, mehrfarbige Initialen; f. 21r Initiale in Fischform. - Schrift: karolingische Minuskel von einer Hand aus dem 1. Drittel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 1. Drittel des 9. Jahrhunderts vielleicht in Süddeutschland oder in der Schweiz entstanden; später befand er sich in der Benediktinerabtei Reichenau; im Zuge der Säkularisation gelangte er 1805 in den Besitz der Badischen Hof- und Landesbibliothek Karlsruhe.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, I, S. 346, Nr. 1652
  • F. Brunhölzl, Die Freisinger Dombibliothek, S. 193
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 57
  • A. Holder, Die Reichenauer Handschriften, I, S. 311f.
  • G. Kattermann, AfB. 39 (1939), S. 32
  • K. Preisendanz, Die Reichenauer Handschriften, III, 2, S. 150.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/324a [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 17.09.2015