BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 322

Bibliothek Karlsruhe, Badische Landesbibliothek
Signatur

Hs. Karlsruhe 340

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Beschreibung

Codex; Pergament; 55 Blätter sowie je 1 zusätzliches ungezähltes Blatt vorne und hinten; 28,0 x 20,0 cm; Seitenzählung von 1 bis 110 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; Einband 1974 restauriert; mit weißem Leder überzogene Holzdeckel; 1 Schließe. - Einrichtung: Schriftspiegel 22,5 x 16,0 cm; einspaltig; 19-23 Zeilen; mehrfarbige Überschriften; mehrfarbige, verzierte Initialen, zum Teil rot oder gelb ausgemalt; p. 1 Zierseite. - Schrift: insulare Minuskel von mehreren Händen aus dem 1. Viertel des 9. Jahrhunderts, darunter die Hand des Hauptschreibers Reginmaar.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 1. Viertel des 9. Jahrhunderts in der Maingegend entstanden; der Codex befand sich zunächst wohl im Frauenkloster Karlburg am Main, später in der Würzburger Dombibliothek; darauf weisen ein Katalogeintrag des 10./11. Jahrhunderts sowie Signatur und Einband der Handschrift, die aus dem 15. Jahrhundert stammen; später war der Codex im Besitz des Abtes des Klosters Michaelstein im Harz, A.J. von der Hardt (1707-1786); danach befand er sich in der Markgräflichen Bibliothek Durlach und von dort aus gelangte er schließlich in die Badische Hof- und Landesbibliothek.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • B. Bischoff, in: B. Bischoff - J. Hofmann, Libri Sancti Kyliani, S. 52f.
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, I, S. 370, Nr. 1781
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, III, S. 27, 127
  • B. Bischoff, Scriptorium 22 (1968), S. 309
  • J.-P. Bouhot, RHT. 16 (1986), S. 151
  • S. El Kholi, Lektüre in Frauenkonventen, S. 64
  • J. Hofmann, in: B. Bischoff - J. Hofmann, Libri Sancti Kyliani, S. 140 und passim
  • J. Hofmann, PBB. 85 (Halle 1963), S. 32, 81f.
  • Die Karlsruher Handschriften, I, S. 36f., 288
  • R. Kurz, Die handschriftliche Überlieferung der Werke des heiligen Augustinus, V, 2, S. 219
  • F. Lifshitz, in: Vom Nutzen des Schreibens, S. 69
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 232
  • H. Mordek, Bibliotheca capitularium, S. 190
  • C. Moulin-Fankhänel, in: Mittelalterliche volkssprachige Glossen, S. 361, 365
  • E. Seebold, in: Theodisca, S. 20
  • C. Stancliffe, in: Columbanus, S. 112f., 198
  • H. Thurn, in: Die Bibliothek des Würzburger Domstifts 742-1803, S. 42
  • H. Thurn, WD. 54 (1992), S. 63
  • A. Weiner, Die Initialornamentik der deutsch-insularen Schulen, S. 140f. und passim.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/322 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 16.03.2017