BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 316

Bibliothek Karlsruhe, Badische Landesbibliothek
Signatur

Aug. CCXL

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 69

Beschreibung

Codex; Pergament; 126 Blätter sowie je 2 ungezählte Papierblätter vorne und hinten; 22,0 x 14,5 cm; mit hellem Leder überzogene Holzdeckel; 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 18,0 x 13,0 cm; einspaltig; 25-28 Zeilen; Überschriften in Majuskeln; f. 1v, 4r Flechtbandinitialen; ansonsten leicht verzierte Initialen. - Schrift: vorkarolingische Halbunziale von mehreren Händen des 7./8. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 7./8. Jahrhundert in Oberitalien, vielleicht in Verona, entstanden; Federproben des 9. Jahrhunderts weisen darauf, dass sich die Handschrift wohl bereits zu dieser Zeit nicht mehr in Italien befand; nach einem Besitzvermerk auf f. 1r war sie später in der Benediktinerabtei Reichenau; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1805 in den Besitz der Badischen Hof- und Landesbibliothek Karlsruhe.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, II, S. 32f.
  • CLA. VIII, S. 23, Nr. 1098
  • R.W. Clement, Manuscripta 28 (1984), S. 40
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 57
  • H. Hoffmann, DA. 55 (1999), S. 554
  • A. Holder, Die Reichenauer Handschriften, I, S. 544f., 697
  • H. Mayer, Althochdeutsche Glossen: Nachträge, S. 40
  • C.J. Mews, Scriptorium 51 (1997), S. 308
  • K. Preisendanz, Die Reichenauer Handschriften, III, 2, S. 156, 163
  • StSG. IV, S. 408f., Nr. 69.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/316 [Stand 21.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 21.03.2017