BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 257a

Bibliothek Gent, Universiteitsbibliotheek (früher Rijksuniversiteit)
Signatur

312

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - 3. Nachtragsliste (1991)

Digitalisat
  • 257a Gent, Universiteitsbibliotheek (früher Rijksuniversiteit) 312 (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 132 Blätter sowie je 1 zusätzliches ungezähltes quer beschriebenes Pergamentblatt vorne und hinten; 28,0 x 20,0 cm; Zählung von 1 bis 132 von moderner Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; restaurierter Einband des 18. Jahrhunderts; brauner Ledereinband. - Einrichtung: Schriftspiegel 22,0 x 13,5 cm; einspaltig; 32 Zeilen; Überschriften in Majuskeln in roter Farbe. - Schrift: Minuskel von mehreren Händen aus der Mitte des 9. Jahrhunderts (B. Bischoff) oder aus der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts (H. Hoffmann); f. 129r-132v von deutlich jüngerer Hand.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der Mitte des 9. oder in der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts wohl in der Benediktinerabtei St. Martin in Trier entstanden; darauf weist auch ein Besitzvermerk des 11. Jahrhunderts auf f. 1r.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, I, S. 288, Nr. 1373
  • A. Derolez, Inventaris van de Handschriften in de Universiteitsbibliotheek te Gent, S. 27
  • M. Hellmann, Tironische Noten in der Karolingerzeit, S. 230
  • H. Hoffmann, Buchkunst und Königtum, Textband, S. 475
  • C. Jeudy, Scriptorium 38 (1984), S. 140f., 143
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 203
  • H. Schiel, in: Armaria Trevirensia, S. 67, Nr. 7.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/257a [Stand 24.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 07.06.2017