BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 230

Bibliothek St. Gallen, Stiftsbibliothek
Signatur

454

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 199

Digitalisat
  • 230 St. Gallen, Stiftsbibliothek 454 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 2 Teilen; Teil 1: p. 1-356; Teil 2: p. 357-368; Pergament; 184 Blätter; p. 1-356 34,0 x 26,5 cm; p. 357-368 31,5 x 23,2 cm; Zählung von 1 bis 368 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; zwischen p. 107 und 108 1 Seite in der Zählung übersprungen; Zahl 262 übersprungen; Einband des 15. Jahrhunderts; mit weißem, blindgepreßtem Leder überzogene Holzdeckel; Rücken mit braunem Leder überzogen; ehemals 2 Schließen. - Einrichtung p. 1-356: Schriftspiegel 23,2 x 18,0 cm; zweispaltig; 27 Zeilen; Überschriften in Capitalis rustica in roter Farbe; leicht verzierte Initialen in roter Farbe; p. 24 reich verzierte Initialen in roter Farbe; p. 23 Federzeichnung. - Schrift: karolingische Minuskel, p. 1-356 von einer Hand aus der 2. Hälfte des 9., p. 357-368 von einer Hand des 12. Jahrhunderts; mehrere Textstücke von der Hand Notkers I.; interlineare und marginale Kommentierung, zum Teil von der Hand Ekkeharts IV. aus der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten wohl in der Benediktinerabtei St. Gallen entstanden, p. 1-356 in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts, p. 357-368 im 12. Jahrhundert; auch im Verzeichnis von 1461 wird der Codex genannt.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von p. 291 in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2697

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • W. Berschin, Biographie und Epochenstil im lateinischen Mittelalter, III, S. 414
  • W. Berschin, in: Codices Sangallenses, S. 4
  • A. Borst, Die karolingische Kalenderreform, S. XXIX, 62-64, 357f.
  • H. Brauer, Die Bücherei von St. Gallen, S. 62, 80
  • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, III, S. 106
  • J. Dubois, Les martyrologes du moyen âge latin, S. 42
  • J. Duft, Die Abtei St. Gallen, II, S. 131, 134
  • H.F. Haefele, in: 2VL. II, Sp. 464
  • K. Halm, Verzeichniss der älteren Handschriften lateinischer Kirchenväter in den Bibliotheken der Schweiz, S. 115, 135
  • M.-H. Jullien, RHT. 19 (1989), S. 70, 153f.
  • Katalog der datierten Handschriften in der Schweiz, III, Text, S. 288
  • E. Munding, Das Verzeichnis der St. Galler Heiligenleben, S. 17 und passim
  • P. Osterwalder, Das althochdeutsche Galluslied Ratperts, S. 2
  • P. Osterwalder, in: Variorvm Mvnera Florvm, S. 73
  • K. Preisendanz, Die Reichenauer Handschriften, III, 2, S. 249
  • H. Quentin, Les martyrologes historiques du moyen âge, S. 466 und passim
  • S. Rankin, RB. 101 (1991), S. 289f., 272, 296
  • B. von Scarpatetti, in: Das Kloster St. Gallen im Mittelalter, S. 232
  • G. Scherrer, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, S. 148f., Nr. 454
  • StSG. IV, S. 452, Nr. 199.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/230 [Stand 24.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 13.06.2017