BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 182

Bibliothek St. Gallen, Stiftsbibliothek
Signatur

110

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 157

Digitalisat
  • 182 St. Gallen, Stiftsbibliothek 110 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus 2 ursprünglich selbständigen Teilen; Teil 1: p. 1-274; Teil 2: p. 275-558; Pergament; 279 Blätter sowie 1 zusätzliches ungezähltes Papierblatt vorne; 27,8/28,0 x 20,0/20,5 cm; Zählung von 1 bis 558 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Rectoseite; mit hellbraunem Leder überzogene Holzdeckel; 2 Schließen. - Einrichtung p. 1-274: Schriftspiegel 20,0/21,3 x 15,5 cm; einspaltig; 23 Zeilen; Überschriften in Majuskeln in roter Farbe; mehrere verzierte Initialen. - Schrift: p. 1-274 karolingische Minuskel von mehreren Händen aus der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts; p. 275-558 insulare Minuskel von einer Hand um 800.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex in verschiedenen Jahrhunderten entstanden, p. 1-274 in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts wohl in der Benediktinerabtei St. Gallen, worauf auch ein Eintrag im Bücherverzeichnis des Codex 728 aus dem 9. Jahrhundert weist, p. 275-558 um 800 in Verona unter Bischof Egino (796-799); von Egino wird die Schenkung von Handschriften an die Reichenau bezeugt; p. 275-558 der Handschrift könnten von der Reichenau nach St. Gallen gelangt sein.

Inhalte
  • Vorderer Einbandspiegel und erstes zusätzliches Blatt vorne recto Inhaltsvermerke; zusätzliches Blatt vorne verso leer
  • p. 1-181: Hieronymus, Kommentar zur Bibel, Ecclesiastes
  • p. 182: leer
  • p. 183-274: Justus von Urgel, Kommentar zur Bibel, Hoheslied
  • p. 275-558: Breviarum apostolorum; theologische Schriften: Exzerpte aus Werken des Hieronymus, Augustinus, Eucherius und aus der Benediktinerregel
  • p. 390: leer
  • p. 511-516: De canonibus conciliorum (aus Isidor von Sevilla, Etymologiae, VI, 16; Fragment)
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/182 [Stand 24.10.2020].

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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 13.06.2017