BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 144

Bibliothek Erlangen, Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg
Signatur

Ms. 83 (früher 242)

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 132

Beschreibung

Codex; Pergament; 185 Blätter sowie 1 zusätzliches ungezähltes Blatt vorne; 30,0 x 20,0 cm; Zählung von 1 bis 185 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; mit weißem Leder überzogene Holzdeckel; ehemals eine Schließe und eine Kette sowie je 5 Buckeln auf den Deckeln; heute 2 Schließen; Einband 1989 restauriert. - Einrichtung: Schriftspiegel 23,5 x 13,7 cm; einspaltig; 33 Zeilen; f. 2r, 166v, 173v, 180r mit Ranken verzierte Initialen in roter Farbe; f. 161 2 Initialen herausgeschnitten. - Schrift: Buchschrift von mehreren Händen des 12. oder 13. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 12. oder 13. Jahrhundert entstanden; Besitzvermerke des 15. Jahrhunderts auf f. 1v und 185v weisen auf die Zisterzienserabtei Heilsbronn bei Ansbach; von dort gelangte die Handschrift in die Universitätsbibliothek Erlangen.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • F. Brunhölzl, in: Litterae medii aevi, S. 25
  • H. Fischer, Die lateinischen Pergamenthandschriften der Universitätsbibliothek Erlangen, S. 90f.
  • E. Lutze, in: Die Bilderhandschriften der Universitätsbibliothek Erlangen, S. 15
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 175
  • E. Schröter, Walahfrids deutsche Glossierung, S. 78
  • P. Vaciago, in: Les manuscrits des lexiques et glossaires, S. 134
  • P. Vaciago, Romanobarbarica 17 (2000), S. 12
  • C. Wich-Reif, Studien zur Textglossarüberlieferung, S. 347
  • StSG. IV, S. 428f., Nr. 132.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/144 [Stand 23.09.2017].

Letzte Änderung: Christina Beer, 20.03.2017