BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 142a

Bibliothek Erfurt, Universitätsbibliothek
Signatur

Dep. Erf. CA 2° 43

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. IV, S. 371: ausgeschlossen - 3. Nachtragsliste (1991)

Beschreibung

Codex; Pergament; 44 Blätter sowie 2 zusätzliche ungezählte Blätter vorne und 1 hinten; 28,5 x 19,0 cm; Zählung von 1 bis 44 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; zudem ältere Zählung von 1 bis 43 (f. 17 mit 16b bezeichnet); zusätzliches Blatt vorne mit I bezeichnet; mit Resten von Leder überzogene Holzdeckel. - Einrichtung: Schriftspiegel 25,0 x 17,0 cm; zweispaltig; 49-51 Zeilen; zahlreiche Initialen in roter und blauer Farbe. - Schrift: spätkarolingische Minuskel von einer Hand aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts; reiche marginale Kommentierung von mehreren Händen des frühen 14., zusätzliches Blatt vorne von einer Hand des 15. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts entstanden; die Namen auf f. 5r-v weisen nach W. Schum auf die Gegend von Emmerich; ein Besitzvermerk auf dem vorderen Spiegel weist auf das Collegium Amplonianum der Universität Erfurt.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • F. Bertini - V. Ussani jr., Osberno. Derivazioni, I, S. XI, XVI
  • G.L. Bursill-Hall, A Census of Medieval Latin Grammatical Manuscripts, S. 61
  • T. Hunt, Teaching and Learning Latin in Thirteenth-Century England, I, S. 38f.
  • W. Schum, Beschreibendes Verzeichniss der Amplonianischen Handschriften-Sammlung zu Erfurt, S. 36
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/142a [Stand 21.09.2017].