BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 122

Bibliothek Einsiedeln, Stiftsbibliothek
Signatur

cod 205 (416)

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 114

Digitalisat
  • 122 Einsiedeln, Stiftsbibliothek cod 205 (416) (→ Codex)
Beschreibung

Codex; Pergament; 115 Blätter; 27,5/28,0 x 15,2/16,4 cm; Zählung von 1 bis 230 von jüngerer Hand jeweils in der äußeren oberen Ecke der Seite; mit weißem Leder überzogene Holzdeckel; 2 Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 23,0/24,5 x 12,0/13,5 cm; einspaltig; 26-30 Zeilen; Initialen in roter Farbe. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen aus der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts vermutlich in der Bodenseegegend entstanden; nach dem Exlibris im Einband befand er sich um 1600 im Besitz des Konstanzer Weihbischofs J.J. Mirgel (1559-1629); nach dessen Tod 1629 kam die Handschrift nach St. Gerold, von wo aus sie Anfang des 19. Jahrhunderts, sicher vor 1840, in die Benediktinerabtei Einsiedeln gelangte.

Inhalte
  • p. 1: Besitzvermerk
  • p. 1-177: Canones
  • p. 8-9: Hymnen mit Neumen
  • p. 178-230: Exzerpte aus Werken Gregors des Großen, Isidors von Sevilla, des Hieronymus, des Augustinus u.a.
Links
Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung (HTML/XML)

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Letzte Änderung: Laura Potratzki, 16.02.2017