BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 109

Bibliothek Einsiedeln, Stiftsbibliothek
Signatur

cod 16 (557)

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 103

Beschreibung

Codex; Pergament; 167 Blätter; 23,0 x 19,0 cm; Zählung von 1 bis 167 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; mit weißem Leder überzogene Holzdeckel; eine Schließe. - Einrichtung: Schriftspiegel f. 1-31r 15,5 x 14,5 cm, f. 32r-167v 15,5 x 9,5 cm mit sehr breiten Rändern; einspaltig; 20 Zeilen; rote Überschriften und Kapitelzählung, große farbige Initialen. - Schrift: karolingische Minuskel von mehreren Händen der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach in der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts wohl in Würzburg (laut Hinweis von H. Hoffmann) entstanden; im 14. Jahrhundert in Einsiedler Besitz, wie Einträge des Bibliothekars H. Ligerz zeigen.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von f. 59r in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2559

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, V, S. 22, 88
  • A. von Euw, in: Festschrift zum tausendsten Todestag des seligen Abtes Gregor, S. 187
  • O. Lang, Zum Millenarium des heiligen Wolfgang, S. 33, Nr. 16
  • G. Meier, Catalogus codicum manu scriptorum qui in Bibliotheca Monasterii Einsidlensis O.S.B. servantur, S. 12f.
  • G. Morel, Einsiedler-Handschriften der latein. Kirchenväter bis zum IX. Jahrhundert, S. 253, 258
  • F. Stegmüller, Repertorium biblicum medii aevi, IV, ; VI, Nr. 7008; Nr. 9093-9128
  • M.M. Tischler, in: Festschrift zum tausendsten Todestag des seligen Abtes Gregor, S. 120, 123
  • StSG. IV, S. 420, Nr. 103.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/109 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Christina Beer, 28.10.2016