BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 94

Bibliothek Darmstadt, Hessische Landes- und Hochschulbibliothek
Signatur

739

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - BV. (1973)

Digitalisat
  • 94 Darmstadt, Hessische Landes- und Hochschulbibliothek 739 (→ Codex)
Beschreibung

Codex aus mehreren, ursprünglich selbständigen Teilen verschiedenen Alters; Teil 3: f. 56-61; Pergament; 6 Blätter; 24,0 x 17,5 cm; Zählung von 56 bis 61 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; Einband des 19. Jahrhunderts; Halblederband. - Einrichtung: Schriftspiegel 18,0/18,5 x 14,5 cm; einspaltig; 30 Zeilen; Textbeginn in Majuskeln. - Schrift: Minuskel von mehreren Händen aus verschiedenen Jahrhunderten, f. 56r-61v aus dem 2. Drittel des 9. Jahrhunderts.

Geschichte

Einzelne Teile des Codex der Schrift nach in verschiedenen Jahrhunderten entstanden, f. 56-61 im 2. Drittel des 9. Jahrhunderts vielleicht in Belgien oder Nordostfrankreich; später befand sich der Codex in der Benediktinerabtei St. Jakob in Lüttich; darauf weist auch ein Besitzvermerk auf f. 1r.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • R. Bergmann, Mittelfränkische Glossen, S. 310
  • B. Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts, I, S. 211, Nr. 976
  • B. Bischoff, Mittelalterliche Studien, I, S. 87
  • G.L. Bursill-Hall, A Census of Medieval Latin Grammatical Manuscripts, S. 57f.
  • Handschriftenarchiv Bernhard Bischoff, S. 38
  • Th. Klein, in: Quod vulgo dicitur, S. 54
  • M.L.W. Laistner - H.H. King, A Hand-List of Bede Manuscripts, S. 132
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/94 [Stand 20.11.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 06.06.2017