BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 67

Bibliothek Bern, Burgerbibliothek
Signatur

Cod. 803 (Rolle der Grafen von Mülinen)

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 27

Digitalisat
  • 67 Bern, Burgerbibliothek Cod. 803 (Rolle der Grafen von Mülinen) (→ Codex)
Beschreibung

Rolle; Pergament; 15 aneinandergenähte Pergamentstücke von ungleicher Länge; 597,0 x 13,5 cm; in buchförmigem Pappschuber. - Einrichtung: in voller Breite beschrieben; äußere Seite 397 Zeilen einspaltig, dann zweispaltig; innere Seite 619 Zeilen einspaltig; Überschriften und Initialen in roter Farbe. - Schrift: spätkarolingische Minuskel von mehreren Händen des 11./12. Jahrhunderts.

Geschichte

Rolle der Schrift nach im 11./12. Jahrhundert möglicherweise in der Benediktinerabtei Murbach im Elsass entstanden; ein Vermerk des 17. Jahrhunderts auf der Außenseite der ersten beiden Blätter weist auf den Baseler Professor Konrad Pfister (1576-1636), der sie von J.C. Gruenwald als Geschenk erhalten hatte; spätestens 1837 befand sie sich im Besitz von Gottfried von Mülinen.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • A. Beccaria, I codici di medicina del periodo presalernitano, S. 358f., Nr. 124
  • E. Hellgardt, in: Deutsche Handschriften 1100-1400, S. 53, 57, Nr. 48
  • W. Henzen, in: Geschichte. Deutung. Kritik, S. 13-18
  • C.L. Miller, The Old High German and Old Saxon Charms, S. 121, 161f.
  • Ch. von Steiger, in: Geschichte. Deutung. Kritik, S. 28f.
  • E. von Steinmeyer, Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler, S. 375 und passim
  • St. Stricker, in: Volkssprachig-lateinische Mischtexte, S. 100f.
  • StSG. IV, S. 385f., Nr. 27
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/67 [Stand 22.09.2017].

Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 27.07.2015