BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 34e

Bibliothek Basel, Universitätsbibliothek
Signatur

F. V. 41

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

nicht bei StSG. - 3. Nachtragsliste (1991)

Beschreibung

Codex; Papier; 388 Blätter; 21,2 x 13,6 cm; Zählung von 1 bis 388 von jüngerer Hand jeweils in der rechten oberen Ecke der Rectoseite; mit hellem Leder überzogene Holzdeckel; Reste einer Schließe. - Einrichtung: Schriftspiegel 15,5 x 8,0/9,5 cm; einspaltig; 20-25 Zeilen; f. 382r-384v 11 Zeilen pro Seite mit weitem Abstand; große schwarz-rote Initialen; Versanfänge rubriziert. - Schrift: von einer Hand aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts; f. 305r-309r von einer zweiten Hand.

Geschichte

Codex der Schrift nach um 1427-1435 im Baseler Steinenkloster entstanden; durch die Reformschwestern des Klosters gelangte er nach Freiburg im Breisgau, sollte nach Vertrag aber wieder an das Steinenkloster zurückgegeben werden.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildungen von f. 382r, 382v, 383r, 383v, 384r, 384v in BStK., Bd. VI, 2005, S. 2465, 2467, 2469, 2471, 2473, 2475

Abbildung von f. 382r bei St. Stricker, Zur Edition althochdeutscher Glossen, 2007, S. 65; St. Stricker, Die Versus-Sachglossare, 2009, S. 696

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, XII, S. 39, 42
  • K. Grubmüller, Vocabularius Ex quo, S. 77, 145
  • H. Hänger, Mittelhochdeutsche Glossare und Vokabulare in schweizerischen Bibliotheken bis 1500, S. 8f., 38f.
  • K. Kirchert, Städtische Geschichtsschreibung und Schulliteratur, S. 164, 173, 206
  • K. Kirchert, in: Latein und Volkssprache im deutschen Mittelalter, S. 303.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/34e [Stand 20.09.2017].

Letzte Änderung: Laura Potratzki, 22.06.2017