BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 67c

Glossierte Inhalte
  • 67c, f. 6vb-20ra: Vergil, Eklogen (parallel in der Außenspalte: Scholia Bernensia zu den Eklogen)
  • 67c, f. 20ra-53vb: Vergil, Georgica (parallel in der Außenspalte: Scholia Bernensia zur Georgica)
  • 67c, f. 54ra-214vb: Vergil, Aeneis (I-XII 771, hinten unvollständig) (parallel in der Außenspalte: Scholia Bernensia zur Aeneis)
  • Zahl und Art der Glossen

    Textglossierung: 3 althochdeutsche Interlinearglossen (f. 15v, 40r, 90v) zu Vergil, Eklogen, Georgica, Aeneis, von verschiedenen Händen; neben sehr vielen lateinischen auch etwa 80 bretonische Federglossen; durchgehende Glossierung (teilweise auch der Scholien) von zahlreiche Händen eingetragen; die lateinischen, bretonischen und deutschen Glossen sind nicht bestimmten Händen zuzuweisen; außerdem wenige Griffeleinträge, die großteils nicht zu entziffern sind.

    Zeit

    Glossen im 10. Jahrhundert eingetragen (nach B. Bischoff).

    Ort

    -

    Sprachgeographische Einordnung

    Eventuell frk., möglicherweise auch ndt. (nach A. Nievergelt, Nachträge 2017, S. 133); die Georgica-Glosse vormals als altbretonisch (nach Wh. Stokes) bzw. gallo-lateinisch (nach P. Lambert) eingestuft.

    Edition

    A. Nievergelt, Nachträge zu den althochdeutschen und altsächsischen Glossen (2015/16), Sprachwissenschaft 42 (2017) S. 131-133; Glosse zu Georgica bereits 1886 bei Wh. Stokes, Notes of a philological tour, p. 228, publiziert, aber als altbretonisch eingestuft.

    Literatur zu den Glossen
    Zitierempfehlung (HTML/XML)

    Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/67c [Stand 18.09.2019].

    Für den Verweis auf das entsprechende XML-Dokument zitieren Sie: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/67c.xml [Stand 18.09.2019].

    Letzte Änderung: Marie Lichtblau, 07.05.2018