BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 205

Glossierte Inhalte
  • 205, p. 1-249: Gregor der Große, Regula pastoralis (Kap. 1-65)
  • Zahl und Art der Glossen

    Textglossierung: 8 vereinzelte und verstreute Glossen [7 Griffelglossen (p. 18-208) und 1 Federglosse (p. 32 marginal)] zu Gregor der Große, Regula pastoralis; von den Griffelglossen 4 (p. 18, 116, 130, 150) interlinear, 3 (p. 63, 74, 208) marginal stehend; Griffelglossen größer als Textschrift geschrieben.

    Neufunde: Der Codex enthält nach A. Nievergelt, Nachträge (2017) zudem 30 weitere althochdeutsche Griffel- und 3 Federglossen zu Gregor der Große, Regula Pastoralis; außerdem um die 90 lateinische Griffeleintragungen.

    Zeit

    Wohl Ende des 8. Jahrhunderts.

    Ort

    Wohl St. Gallen.

    Sprachgeographische Einordnung

    Alem. (nach E. Seebold, S. 36).

    Edition

    H. Meritt, AJPh. 55 (1934) S. 233; Edition der Neufunde mit einem Verzeichnis aller Glossen der Handschrift bei Fernanda Cirimele – Andreas Nievergelt, Nuove glosse in antico altotedesco alla 'Regula pastoralis' nei manoscritti di San Gallo, Filologia Germanica – Germanic Philology 8 (2017) S. 69-76.

    Literatur zu den Glossen: Stand des Katalogs 2005
    • R. Bergmann, Die althochdeutsche Glossenüberlieferung des 8. Jahrhunderts, S. 14
    • R. Bergmann - U. Götz, in: Deutsche Sprache in Raum und Zeit, S. 451
    • H. Brauer, Die Bücherei von St. Gallen, S. 28
    • E. Glaser, Frühe Griffelglossierung aus Freising, S. 51
    • E. Glaser, AION. Ns. 2 (1992) [1994], S. 127
    • E. Meineke, Abstraktbildungen im Althochdeutschen, S. 143
    • H. Meritt, AJPh. 55 (1934), S. 233
    • J. Riecke, Die Frühgeschichte der mittelalterlichen medizinischen Fachsprache im Deutschen, II, S. 638
    • E. Seebold, Chronologisches Wörterbuch des deutschen Wortschatzes. Der Wortschatz des 8. Jahrhunderts, S. 36.
    Literatur zu den Glossen: Ergänzungen seit 2005
    Zitierempfehlung (HTML/XML)

    Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/205 [Stand 25.05.2019].

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    Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 17.01.2019