BStK Online

Datenbank der althochdeutschen und altsächsischen Glossenhandschriften

BStK.-Nr. 197

Glossierte Inhalte
  • 197, p. 1: Glossen zu Cassian, De institutis coenobiorum
  • Zahl und Art der Glossen

    Textglossar: 29 Glossen (p. 1) in ungeordneten Glossensammlungen zu Cassian, De institutis coenobiorum; Glossar in unabgesetzten Zeilen geschrieben; Glossen von mehreren Händen eingetragen; Sammlung der ersten Hand mit einer Ausnahme nur lateinisch-althochdeutsche Glossen; die übrigen Hände mit überwiegend lateinisch-lateinischen, zum Teil auch lateinisch-althochdeutschen Glossen.

    Neufunde: Der Codex enthält nach A. Nievergelt zudem Griffelglossen in unbekannter Anzahl.

    Zeit

    Federglossen als Bestandteil des Glossars im 11. Jahrhundert eingetragen; Griffelglossen noch unbestimmt.

    Ort

    Federglossen als Bestandteil des Glossars und wohl auch die Griffelglossen in St. Gallen eingetragen.

    Sprachgeographische Einordnung

    Alem. (nach H. Garke, S. 53; H. Reutercrona, S. 76); Griffelglossen noch unbestimmt.

    Edition

    StSG. II, S. 154f. (Nr. DCXII); Edition der Neufunde in Vorbereitung durch A. Nievergelt.

    Literatur zu den Glossen: Stand des Katalogs 2005
    • StSG. IV, S. 444, Nr. 170
    • H. Brauer, Die Bücherei von St. Gallen, S. 74, 86
    • H. Garke, Prothese und Aphaerese des h, S. 53
    • S. Glauch, Die Martianus-Capella-Bearbeitung Notkers des Deutschen, II, S. 385
    • H. Reutercrona, Svarabhakti und Erleichterungsvokal, S. 76
    • J. Riecke, Die Frühgeschichte der mittelalterlichen medizinischen Fachsprache im Deutschen, II, S. 638
    • I. Rosengren, Inhalt und Struktur, S. 48, 56
    • P. Sievers, Die Accente in althochdeutschen und altsächsischen Handschriften, S. 4 und passim
    • St. Sonderegger, Althochdeutsch in St. Gallen, S. 54
    • C. Wich-Reif, Studien zur Textglossarüberlieferung, S. 266, 302.
    Literatur zu den Glossen: Ergänzungen seit 2005
    Zitierempfehlung (HTML/XML)

    Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/197 [Stand 17.10.2019].

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    Letzte Änderung: Michaela Pölzl, 17.01.2018