BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 1014

Bibliothek Zürich, Zentralbibliothek
Signatur

Ms. Rh. 62

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 653

Beschreibung

Codex; Pergament; 148 Blätter; 24,8 x 17,6 cm; Zählung von 1 bis 148 von moderner Hand jeweils in der rechten unteren Ecke der Rectoseite; zudem fehlerhafte Seitenzählung der ungeraden Seiten jeweils in der äußeren oberen Ecke der Versoseite; Pappeinband mit Lederrücken und -ecken; ehemals 4 Bänder zum Schließen. - Einrichtung: Schriftspiegel 19,0 x 11,5 cm; einspaltig; 33 Zeilen; Überschriften und Initialen in roter Farbe; f. 90v, 97v jeweils am Rand Federzeichnungen. - Schrift: Hauptteil von einer Hand des 12. Jahrhunderts.

Geschichte

Hauptteil des Codex der Schrift nach im 12. Jahrhundert entstanden; in einem Vermerk auf f. 17v wird ein Abt Bertholdus als Auftraggeber genannt; Codex nicht sicher lokalisierbar; Zuweisungen an die Benediktinerabtei Engelberg oder nach Weingarten nicht gesichert; ein Besitzvermerk auf f. 1v weist auf die Benediktinerabtei Rheinau.

Inhalte
Links
Abbildungen

Abbildung von f. 8r (=p. 14) in BStK., Bd. VI, 2005, S. 3001

Literatur zur Handschrift: Stand des Katalogs 2005
  • A. Bruckner, Scriptoria medii aevi helvetica, IV, S. 46f.
  • D. Hüpper-Dröge, Schild und Speer, S. 434
  • Katalog der datierten Handschriften in der Schweiz, III, Text, S. 270, Nr. 895
  • L.C. Mohlberg, Mittelalterliche Handschriften, S. 184f., Nr. 429
  • R. Stettiner, Die illustrierten Prudentiushandschriften, S. 82, 107
  • K. Stöckli, AK. 47 (1976-1977), S. 76
  • StSG. IV, S. 670, Nr. 653.
Literatur zur Handschrift: Ergänzungen seit 2005
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/1014 [Stand 25.09.2017].

Letzte Änderung: Stefanie Stricker, 09.04.2017