BStK Online Ahd. und as. Glossen­handschriften­datenbank

BStK.-Nr. 875

Bibliothek Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek
Signatur

HB XII 8, vorderer Spiegel

Beschreibungsgrundlage

Autopsie

Identifizierung als Glossenhandschrift

StSG. 564

Beschreibung

Codex; Pergament; 95 Blätter; 22,0 x 15,5 cm; Einbandspiegel vorne 21,5 x 15,5 cm; Einband der Konstanzer Dombibliothek; dicke Holzdeckel, deren ursprünglich heller Lederüberzug fast ganz abgelöst ist; Einband durch Wurmfraß beschädigt; ehemals 2 Schließen und 1 Kette; heute zum Schutz fester brauner Papierumschlag; alte Weingartner Signatur K 56 auf einem ovalen Schild auf dem vorderen Einbandspiegel. - Einrichtung: Schriftspiegel 11,0-17,0 x 5,5 cm; Einbandspiegel vorne 20,8 x 7,0/8,0 cm; f. 1r-2r zweispaltig; f. 2v-95r dreispaltig (die beiden äußeren Spalten Kommentarspalten); schwankende Zeilenzahl; Versanfänge rot gestrichelt; zahlreiche einfache Initialen in roter oder blauer Farbe; reich verzierte Initiale auf f. 1r; viele ein- bis achtzeilige rote und blaue Lombarden. - Schrift: gotische Minuskel von mehreren Händen des 13./14. Jahrhunderts.

Geschichte

Codex der Schrift nach im 13./14. Jahrhundert entstanden; nach der Inhaltsangabe auf f. 1r stammt er aus dem Besitz des Konstanzer Magisters J. Guldin; aus Guldins Besitz kam der Codex in die Konstanzer Dombibliothek, von dort in die Benediktinerabtei Weingarten, worauf auch ein Besitzvermerk auf f. 1r von 1630 weist; im Zuge der Säkularisation gelangte die Handschrift 1803 in die heutige Landesbibliothek Stuttgart.

Inhalte
Links
Literatur zur Handschrift
  • M.S. Buhl - L. Kurras, Die Handschriften der ehemaligen königlichen Hofbibliothek Stuttgart, IV, 2, S. 63
  • G.L. Bursill-Hall, A Census of Medieval Latin Grammatical Manuscripts, S. 237
  • MBK., Ergänzungsband I, 3, S. 505
  • StSG. IV, S. 620, Nr. 564.
Zitierempfehlung

Bei der Übernahme von Informationen zur vorliegenden Handschrift aus der Datenbank empfehlen wir folgende Zitation: BStK Online: https://glossen.germ-ling.uni-bamberg.de/bstk/875 [Stand 26.09.2017].

Letzte Änderung: Monja Eberlein, 03.07.2015